21. August 2017

Zwischenbilanz Sparkassen-Tourismusbarometer Januar-Mai 2017

Der Incoming Tourismus war in den ersten Monaten des Jahres Wachstumstreiber in Ostdeutschland (+4,1%). Ein Nachfrageplus im Vergleich zum Vorjahr konnten insbesondere Sachsen-Anhalt (+18,4 %) und Thüringen (8,5 %) verzeichnen. Vor allem Städte und Regionen mit großem Luther-Bezug liegen bei den Besuchern im Trend. Das betrifft die Städte bzw. Regionen Eisenach, Erfurt, Jena, Weimar, Anhalt-Wittenberg, Magdeburg, Elbe-Börde-Heide und Elbe-Elster-Land.

Eine Sonderauswertung zeigt, dass die Cashflow-Rate für Beherbergungs- und Übernachtungsbetriebe in Thüringen zwar bis 2015 gesunken ist, aber noch immer über den Werten von Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt liegt. Die Cashflow-Rate ist wichtig, denn sie ist ein Indikator für die Innenfinanzierungskraft der Betriebe. Je höher der Cashflow, desto mehr Mittel stehen den Betrieben potentiell für Unternehmertum und Innovation zur Verfügung. Relativ stabil zeigen sich dabei besonders die Thüringer Beherbergungsbetriebe bei der Cashflow-Rate. Bei den Gastronomiebetrieben geht die Rate leider seit ein paar Jahren stärker zurück. 

Beim Besuchermonitoring für die Freizeitwirtschaft hat Thüringen ein Minus von 2,1 % im Vergleich zum Vorjahr eingefahren (Vgl. alle ostdeutschen Bundesländer im Schnitt -3,9%) Insgesamt schneiden Stadtführungen aber in Ostdeutschland extrem gut ab. Hier wird ein Plus von 11% verzeichnet.

Eine detaillierte Aufführung der Ergebnisse finden Sie in dem folgenden Dokument, welches uns freundlicherweise von der dwif-Consulting GmbH zur Verfügung gestellt wurde.

Zwischenbilanz Sparkassen-Tourismusbarometer Ostdeutschland Januar bis Mai 2017 (582.3 KiB)

Weiterführende Informationen  Tourismusbarometer des Ostdeutschen Sparkassenverbands




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Autor

Nancy Richter
Thüringer Tourismus GmbH