Wanderer stehen unter einem Baum und machen eine Rast
13. März 2018

ITB-Fachforum Wandern 2018

Digitalisierung und Wandern – unter diesem Motto stand dieses Jahr das Fachforum Wandern, das der Deutsche Wanderverband gemeinsam mit der DZT organisiert hat.  Bei den ausländischen Gästen stellt Wandern auch weiterhin die beliebteste sportliche Aktivität dar.

Ein weiteres Thema war die Studie, für die das Beratungsunternehmen BTE und der Deutsche Wanderverband (DWV) rund 2.000 Personen zu ihrem digitalen Verhalten als Wanderer befragt haben. Knapp die Hälfte der Wanderer sind im Internet auf die besuchte Wanderregion aufmerksam geworden. Während der Wanderung sind Schilder (77%), Markierungen (49%) und Wanderkarten (46%) unverändert wichtig. Mobile Medien sind für 38 Prozent (Smartphone-App) bzw. 36 Prozent (Internet) von Bedeutung. 

Die Studienergebnisse geben aber auch Anregungen für erfolgreiche digitale Wanderangebote der Zukunft: Markierung und Wegweisungstafeln sind in absehbarer Zukunft für ein leistungsfähiges Wanderangebot unverzichtbar – aber in Zukunft nicht mehr auf 100 Prozent der Wege. Zukünftig können Wanderangebote differenziert werden, zum Beispiel physisches Routing für ein Basisangebot, ergänzt durch digitale Produkte.

Über die Ergebnisse des Wandermonitors 2017 mit dem Schwerpunkt Gastronomie informierte während des Fachforums in Berlin Professor Heinz-Dieter Quack von der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften. Danach spielt die Möglichkeit, am Wegesrand einzukehren, eine umso größere Rolle bei der Auswahl des Weges, je älter Wanderer sind (unter 30: 22%; über 50: 41%).  Kehren Wanderer am Wegesrand ein, geben sie durchschnittlich 14 Euro pro Person aus.

Die Folien zum Fachforum als Download.

Ihr Ansprechpartner:

Deutscher Wanderverband
Erik Neumeyer
Tel: +49 561 9387313
e.neumeyer@wanderverband.de

 




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Autor

Elfriede Grabe
Thüringer Tourismus GmbH