Aus der Rhön und gut fürs Klima

25. September 2019
Aktuelle Informationen zum Corona-Virus / COVID-19 finden Sie hier.

Quelle: Kathrin Kupka-Hahn

Der diesjährige „Tag der Regionen“ im Biosphärenzentrum Rhön war ein voller Erfolg. Dieses Fazit zieht nicht nur Thorn Plöger, der Geschäftsführer der Rhön GmbH. Auch die Aussteller zeigten sich am Tagesende zufrieden. Insgesamt 18 waren der Einladung der Rhön GmbH, gefolgt und präsentierten im „Haus der Schwarzen Berge“, wie das Biosphärenzentrum Rhön auch genannt wird, ihre Produkte und Dienstleistungen. Und die kamen bei den rund 1000 Besuchern an. Viele nutzen die Gelegenheit, um mehr über die in der Rhön angebauten Rohstoffe und über die traditionellen Herstellungsverfahren zu erfahren. Am Stand von Mechthild Rehberg, die eine Ölmühle in Hofbieber betreibt, konnten die Besucher aus Rapssamen sogar selbst Öl pressen – und erfuhren so ganz nebenbei, wo in der Rhön Raps angebaut wird und welche Öle aus heimischen Pflanzen gewonnen werden und, wie diese verwendet werden können. Claudia Hartmann vom gleichnamigen Biohof aus Oberelsbach/Weisbach war eine gefragte Gesprächspartnerin in Sachen Rinderhaltung und Rindfleischverarbeitung in der Rhön. Als Kostprobe hatte sie eine hausgemachte Salami dabei, die am Tagesende auch ausverkauft war.

Überrascht zeigten sich die Besucher am Stand vom Potatis-Hof aus Elfershausen. Dort gab es nicht nur Kartoffeln aus eigenem Anbau, sondern auch hausgemachte Brotaufstriche – süße und herzhafte – die mit Kartoffeln zubereitet waren. Daneben konnten die Besucher einen kleinen Weihnachtsbaum bestaunen, der das Qualitätssiegel der Dachmarke Rhön trägt. Das bedeutet, der Baum ist nicht nur in der Rhön aufgewachsen, sondern auch nachhaltig aufgezogen worden. „Wir verwenden auf unserer Plantage keine Pestizide“, erzählte Landwirt Christian Reusch. Das Gras zwischen den Baumreihen mäht er noch selbst und verwendet den Grasschnitt dann zum Mulchen der Bäume. Um Pflanzen ging es auch am Stand des Umweltbildungsteams des Vereins Biosphärenreservat und Naturpark Bayerische Rhön. Hier konnten Kinder und Erwachsene auf eine richtige Sinnesreise gehen. Zum Riechen gab es unter dem Motto „Immer der Nase nach“ verschiedene Kräuter wie Melisse, Scharfgabe oder wilder Majoran, die allesamt in der Rhön wachsen. Daneben waren kleine Baumwollsäckchen mit Wildfrüchten gefüllt, die es zu erfühlen galt. Und auch die Zunge kam hier nicht zu kurz: Sie konnte die selbstgemachte Kräuterlimonade schmecken.

„Wir haben heute nicht nur eine Auswahl verschiedener Rhöner Produkte präsentiert, sondern auch viel Aufklärungsarbeit geleistet“, fasst Thorn Plöger seine Eindrücke zusammen. Denn nichts sei klimafreundlicher als heimische Produkte einzukaufen, verweist er auf die aktuelle Debatte rund um den Klimaschutz. Nicht nur die Lieferwege seien kurz, die Konsumenten würden mit ihrem regionalen Einkauf keine Konzerne, sondern einheimische Familienbetriebe unterstützen, die im UNESCO-Biosphärenreservat Rhön naturschonend und nachhaltig arbeiten. „Und davon profitieren wir schließlich alle“, so Thorn Plöger.


Autor(in): Kathrin Kupka-Hahn
Rhön GmbH - Gesellschaft für Tourismus und Markenmanagement
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
E-Mail: kathrin.kupka-hahn@rhoen.de
Telefon: 09749 930 080 111
Kommentarbereich einblenden Kommentarbereich ausblenden

Keine Kommentare

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Teilen über:

Weitere Artikel



Impressum  ·   Datenschutzerklärung  ·   Login