Siegel und Zertifizierungen im Tourismus
Nachhaltigkeitszertifikate und Siegel gewinnen im Tourismus zunehmend an Bedeutung. Sie schaffen Transparenz für Gäste, erleichtern die Vergleichbarkeit und werden durch neue europäische Vorgaben wie die „Green Claims“-Regulierung stärker in Richtung Nachweisbarkeit und Verlässlichkeit weiterentwickelt.
Europäische Vorgaben wie die EmpCo- und Green-Claims-Richtlinie sorgen dafür, dass Nachhaltigkeitsaussagen und Zertifizierungen künftig stärker reguliert und besser vergleichbar werden.
Bei der Kommunikation von Siegeln ist darauf zu achten, dass klar erkennbar bleibt, ob ein Betrieb insgesamt oder nur einzelne Bereiche zertifiziert sind.
Einen Überblick über die verschiedenen Nachhaltigkeits-Siegel im Tourismus gibt der Wegweiser durch den Labeldschungel.
Die höchste Zertifizierungsstufe im Tourismus sind die GSTC-Standards. Die weltweit gültigen Kriterien dienen als internationaler Rahmen für nachhaltigen Tourismus.
Weitere Initiativen, Siegel und Zertifizierungen
Bio Hotels – Ist ein Zertifikat für Hotels und setzt den Focus auf die Themen Ernährung, Energieversorgung und weitere Bereiche.
DNK-Kodex – Richtet sich an Unternehmen unterschiedlicher Größe und unterstützt bei dem Aufbau einer Nachhaltigkeitsstrategie und den Einstieg in die freiwillige Berichtserstattung.
ISO 14001 – Die ISO 14001 ist eine Zertifizierung für alle Unternehmen nach weltweiten anerkannten Anforderungen im Umweltmanagement.
EMAS – Ist ein Gütesiegel der EU für nachhaltiges Umweltmanagement für Unternehmen und Organisationen.
Auch Barrierefreiheit wird zunehmend als Qualitätsmerkmal im Tourismus berücksichtigt und über spezifische Zertifizierungen wie „Reisen für Alle“ sichtbar gemacht.


























