ⓘQuelle: André Mey, weimar GmbHIm Freien fühlen sich Veranstalter und Publikum sicher: So ist es auch in Weimar, wo es mit der Seebühne im Weimarhallenpark die größte Open-Air-Location der Region gibt. Ohne Test oder andere Nachweise kann das Publikum die dort angebotenen Veranstaltungen genießen. Lediglich am Einlass und beim Aufsuchen der Toiletten sind Masken zu tragen. Auf den Sitzplätzen und im Flanierbereich ist auf Abstand zu achten. Schon bei der Konzertnacht mit der Staatskapelle Weimar wurde das Konzept mit 2100 Zuschauerinnen und Zuschauern erfolgreich praktiziert. Auch im August werden hier weitere kulturelle Höhepunkte stattfinden.
Am Samstag, 21. August, gastiert Project Unplugged mit der „Glücksmomente-Tour“, bei der es ein Wiedersehen mit Weimarer und Thüringer Musikerinnen und Musikern gibt sowie ein Wiederhören mit den neu interpretierten Hits der Rock- und Popgeschichte. Seit zehn Jahren tourt die Formation aus Thüringer Bands und Klassikensembles mit diesem erfolgreichen Konzept durch das Land. In Weimar freuen sich Mitwirkende und Publikum auf die besondere Atmosphäre im Weimarhallenpark.
An gleicher Stelle wird auch das Köstritzer Spiegelzelt als Ersatz für das ausgefallene Festival im Mai/Juni eine Open-Air-Reihe anbieten: Vom 26. bis 29. August treten Anna Mateur, Maybebop, Reinald Grebe und Götz Alsmann auf.
Karten für die Veranstaltungen gibt es in der Tourist Information Weimar sowie an den anderen bekannten Vorverkaufsstellen.
Guten Tag,
bei einem Konzertbesuch erwarte ich einen guten Blick auf eine Bühne auch wenn die Künstler nur von der Ferne zu sehen sind. Die Seebühne ist für Veranstaltungen wie bei Gianna Nannini nicht geeignet.
Nicht mit ausgestreckten Armen ein Bild der Künstlerin zu erhaschen ist schon sehr schlecht, wenn man zudem von den Ordnern weiter auf die angrenzende Rasenfläche mehrfach gebeten wird.
Die Aufgestellten Videoleinwände seitlich zur Bühne in Schwarz/Weiß …das ist wie zu DDR Zeiten wo der Nachbar einen Farbfernseher hat und nur durch die Bäume und Gardinen einen kurzen Blick zur Hauptbühne ohne Personen erhaschen konnte.
Somit war ein OpenAir Feeling nicht möglich, was auch der Künstler vom reichlich seitlichen stehendem Publikum nicht fühlen konnte.
Es war sehr Enttäuschend.
J.Scholz
Sehr geehrter Herr Scholz,
vielen Dank für Ihre Zuschrift. Es tut uns natürlich leid, dass Sie das Konzert als vor allem enttäuschend empfanden. Insgesamt erreichte uns viel positives Feedback speziell zum Gianna Nannini-Konzert, was nicht heißen soll, dass wir Ihre Meinung nicht ernst zu nehmen. Lassen Sie mich auf Ihre Eindrücke erläuternd antworten und dabei ein wenig ausholen. Die Blickbeziehungen zu einer/m einzelnen Künstler/in auf der Seebühne sind in der Tat nur bedingt möglich. Da haben Sie recht – ähnlich wie bei Stadionkonzerten ist die Entfernung recht groß. „Erfunden“ wurden die Konzerte auf der Seebühne im Weimarhallenpark zuallererst für klassische Konzerte mit der Staatskapelle Weimar. Es folgten Projekte mit Bigbands und ähnlichen Formationen. Das Publikum saß/sitzt auf den Terrassen und auf den Wiesen mit Decken und Papphockern ausgerüstet und genießt die Atmosphäre des Parks mit den entsprechenden Klängen und einer ausdrucksstarken Illumination des Areals. Das Konzept funktionierte so gut, das auch andere Veranstalter auf den reizvollen Ort aufmerksam wurdne und hier Stehkonzerte inklusive der Sitzplätze auf den Terrassen veranstalten. Bei der Größenordnung wie am Sonntag mit 6.000 Besuchern schaffen die Bildschirme Abhilfe. Schwarz-weiß wurden die Bilder auf Wunsch der Künstlerin übertragen, es ging wohl um den Retro-Effekt.
Seien Sie versichert, dass wir Ihre Zuschrift nicht nur an den Veranstalter weiterleiten, sondern sie auch in die Auswertung der Veranstaltung einfließen lassen. Unsere Technikexperten suchen nach Lösungen, um die Sichtbarkeit der Bühne bei Stehkonzerten zu erhöhen.
Wir würden uns freuen, wenn Sie es dann doch nochmal probieren wollen. Es werden schon erste Termine für die nächste Saison verhandelt.
Mit freundlichen Grüßen
Uta Kühne
Kommunikation und Medien
weimar GmbH
Super Energie, gute Setlist mit alten Hits und neuen Songs. Ihre Stimme live ist einfach unverwechselbar.
Trotz Regen richtig gute Stimmung – einige sind sogar ins Wasser gesprungen!
Ich kann mich dem Kommentar von Herrn Scholz nur anschließen. Ein Konzertfeeling kam durch die große Distanz zur Künstlerin aber auch durch das Auseinanderstehen des Publikums nicht auf. Dazu kam, dass man sich nichtmal auf die Wiese setzen konnte, wenn man schon nichts sieht, da keine Decken mitgebracht werden durften.
Selbst die Zelte der Techniker hatten hohe Dächer, so dass auch von hinten die Sicht völlig versperrt wurde.
Für ein klassisches Konzert kann ich mir diesen Veranstaltungsort sehr gut vorstellen, aber für solche wie das von Gianna Nannini ist dieser Ort völlig ungeeignet. So ein Konzert lebt einfach davon, dass zwischen dem Künstler und dem Publikum ein Kontakt entsteht und die Energie fließt. Ansonsten kann man sich auch vor den Fernseher setzen.
Ich vermute, die positive Resonanz kommt von denen, die schon 2 Stunden vorher da waren und sich einen Platz direkt am See ergattern konnten.