Die Gäste des Thüringer Waldes schätzen eine intakte Natur, genießen gute Gastronomie und kommen nach dem ersten Besuch oft wieder. Das sind drei von zahlreichen Ergebnissen, die die Befragung der Thüringer Tourismus GmbH für den Thüringer Wald bereithält. „Unsere bisherige Arbeit zahlt sich aus. Über Events wie den Biathlon- oder Rodel-Weltcup, den Rennsteiglauf oder das Rudolstadt-Festival schaffen wir es, Gäste für einen weiteren Aufenthalt zu inspirieren. Das ist ein Pfund, mit dem wir noch stärker wuchern können. Wir werden beispielsweise verstärkt um Familien werben. Eine neue Familienerlebnis-Broschüre steht kurz vor dem Druck“, sagt Antonia Sturm, Geschäftsführerin des Regionalverbundes Thüringer Wald e.V.
Die Gästebefragung sei ein richtiges und wichtiges Instrument für die zukünftige Arbeit der DMOs. „Jede DMO muss wissen, wie sich ihre Zielgruppe verhält und was ihre Bedürfnisse sind. Die Ergebnisse sind die Basis für die nächsten Schritte, die wir mit unseren Partnern gehen, um sowohl Stammgäste als auch neue Besucher für die Region zu begeistern“, betont Antonia Sturm.
Daneben würden die erhobenen Zahlen ein realistischeres Bild der Urlauber zeichnen. Während das Landesamt für Statistik im ersten Halbjahr 2024 eine durchschnittliche Aufenthaltsdauer der Gäste im Thüringer Wald von 3,1 Tagen erfasst hat, deckt die Gästebefragung auf, dass die Gäste im Durchschnitt 5,7 Tage im Thüringer Wald bleiben. „Hintergrund sind die vielen Ferienwohnungen, die das Thüringer Landesamt für Statistik nicht berücksichtigt, die für den Tourismus im Thüringer Wald aber essenziell sind“, erklärt Sturm.

























