Hallo, ich bin Anna und ab heute der virtuelle Draht zur Tourismusfamilie. Ab sofort erleichtere ich das Finden von Informationen im Tourismusnetzwerk Thüringen.
Das Tourismusnetzwerk ist über die Jahre stark gewachsen und beherbergt heute umfangreiche Informationen über Themen wie Barrierefreiheit, ThüCAT, Nachhaltigkeit, Marktforschungsdaten und vieles mehr. Ich wurde erschaffen, um Informationen schneller auffindbar zu machen oder passende Ansprechpartner zu finden. Zugleich habe ich Zugriff auf ThüCAT-Daten, um hier ebenfalls fachspezifische Informationen auslesen zu können.
Frag mich:
„Was ist die Route 3.0?“
„Wo finde ich den Nachhaltigkeits-Check?“
„Wer ist mein Ansprechpartner für den ThüCAT-Veranstaltungskalender?“
„Welches Museum in Weimar ist Reisen für Alle zertifiziert?“
„Hast du ein Lernvideo zum Thema SEO-Optimierung?“
Das Wissen, das mir zur Verfügung steht, wurde von Thüringer Touristikern für Thüringer Touristiker erstellt. Ich greife auf den ThüCAT-Datenschatz zu, lese die Beiträge im Tourismusnetzwerk Thüringen und durchforste den TNT-Veranstaltungskalender. All diese Informationen werden täglich von Touristikern in ganz Thüringen erstellt und können nun vom Fachpublikum genutzt werden.
Darüber hinaus stehen mir auch Lernvideos von teejit zur Verfügung. Frag gern nach SEO-Optimierung, Buchungssystemen, KI oder anderen Themen.
Ich lerne noch
Ok, manche Antwort ist noch nicht perfekt. Mit jeder Frage und jeder Bewertung meiner Antwort lerne ich dazu. Zudem erkenne ich anhand der Konversationen, welche Fragestellungen im Land derzeit relevant sind oder erkenne Use-Cases für mich, die es gilt auszubauen.
Als nächstes eigne ich mir zum Beispiel Wissen zur neuen Tourismusstrategie Thüringen 2035 an, sodass ich ab Herbst hier ebenfalls detaillierte Informationen ausgeben kann.
Warum Anna?
Mein Name ist kein Zufall. Vorbild ist Herzogin Anna Amalia von Sachsen-Weimar-Eisenach – eine prägenden Figur der europäischen Kultur- und Geistesgeschichte. Sie schaffte Räume für Austausch und Inspiration. In ihrer Bibliothek mit dem berühmten Rokokosaal bewahrte und präsentierte sie umfangreiches Wissen. Eine Wissensmanagerin ihrer Zeit könnte man sagen.
Vom 11. September bis 04. Oktober 2026 finden rund um Suhl, Ilmenau, Schmiedefeld am Rennsteig, Masserberg und Schleusingen wieder die regionalen Genuss-Wochen statt. Unter dem Motto „Außergewöhnlich Wild“ bieten die Biosphären-Gastgeber besondere Wildspezialitäten mit Wildfleisch aus den Wäldern der Region an. Bei Wanderungen und Aktionen können Interessierte gemeinsam mit den Zertifizierten Natur- und Landschaftsführern (ZNL), Rangern und Wanderleitern auf Entdeckungstour zu den Themen Wild und Wald gehen.
„Regionalität in Biosphärenreservaten ist nicht nur ein Konzept, sondern eine Verpflichtung, die Vielfalt unserer Natur und Kultur zu erhalten und zu stärken“, betont Anke Mämpel, zuständig für das Partnernetzwerk im Biosphärenreservat Thüringer Wald. Und weiter: „Wir wollen zeigen, wie vielseitig der Thüringer Wald schmeckt und mit welchen besonderen Zutaten die regionalen Köstlichkeiten hergestellt werden. Es ist die Kombination aus Erlebnissen vor der eigenen Haustür und regionalen Gerichten, die die Genuss-Wochen so spannend machen. Gemeinsam mit den Biosphären-Partnern machen wir auf regionale Produkte, regionale Wertschöpfungsketten und Naturerlebnisaktionen aufmerksam.“
Die Aktionswochen werden inzwischen im elften Jahr zweimal jährlich gemeinsam mit den Partnern der Region durch die Verwaltung des Biosphärenreservats organisiert. Auch der Regionalverbund Thüringer Wald e. V. unterstützt das Format.
„Die Genuss-Wochen zeigen auf besondere Weise, wie eng Natur, regionale Produkte und touristische Erlebnisse im Thüringer Wald miteinander verbunden sind“, sagt Antonia Sturm, Geschäftsführerin des Regionalverbunds Thüringer Wald e. V. „Gerade zur Brunftzeit wird eine besondere Atmosphäre des Thüringer Waldes spürbar. Die Kombination aus kulinarischen Genüssen und authentischen Naturerlebnissen macht die Aktionswochen zu einem besonderen Angebot für Gäste und Einheimische.“
Die Partner des UNESCO-Biosphärenreservats Thüringer Wald stehen für regionale Natur- und Genusserlebnisse der besonderen Art. Im Jahr 2015 ist das Biosphärenreservat Thüringer Wald mit der Partnerinitiative gestartet. Derzeit gibt es 26 Biosphären-Partner aus den Bereichen Gastronomie und Hotellerie, Naturführer, Ferienunterkünfte, Kunst und Handwerk und einen Partner aus dem Bereich nachhaltiger Sportveranstalter.
Das vollständige Programm finden Sie unter diesem Link.
Wie ist der touristische Sommer im Thüringer Wald gelaufen? Seit zwei Jahren betreibt die Thüringer Wald Service GmbH eine umfassende Software zur Thüringer Wald Card, der 34 Tourismusorte im Thüringer Wald angeschlossen sind. Damit lassen sich aktuelle Daten unabhängig von den Erhebungen des Thüringer Landesamtes für Statistik auswerten und direkt mit dem Vorjahreszeitraum vergleichen.
Sommerwetter zog Besucher in die Freibäder
Der Sommer zeigte sich in diesem Jahr über weite Strecken von seiner sonnigen Seite – und das machte sich besonders in den Freibädern bemerkbar. In den an die Thüringer Wald Card angeschlossenen Schwimmbädern wurden zwischen Juni und August 43 % mehr Kartenvorlagen registriert als im Vorjahreszeitraum. Besonders deutlich war der Zuwachs im Sport- und Freizeitbad im Hammergrund in Ilmenau: Hier wurde die Thüringer Wald Card 65 % häufiger genutzt als im Sommer 2025.
Juli erreicht deutliches Plus, Juni und August leicht rückläufig
Bei den Übernachtungen fällt der touristische Sommer im Thüringer Wald insgesamt positiv aus. Zwischen Juni und August 2026 wurden 476.830 Übernachtungen elektronisch erfasst – 14.516 mehr als im Vorjahreszeitraum. Das entspricht einem Plus von 3,14 %. Besonders stark entwickelte sich der Juli mit einem Zuwachs von 14,10 %. Juni und August verliefen dagegen leicht rückläufig (-1,23 bzw. -2,49 %) und relativierten damit den deutlichen Juli-Zuwachs.
Auch die Gästeankünfte legten zu: Insgesamt wurden 145.483 Anreisen registriert, 2,92 % mehr als im Sommer 2025. Der Juli sticht auch hier mit einem Plus von 17,09 % hervor. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer blieb mit 3,28 Nächten nahezu unverändert gegenüber dem Vorjahr (3,27 Nächte).
Die größten Zuwächse wurden in den Ilmenauer Ortsteilen Frauenwald, Stützerbach und Manebach verzeichnet. Die Entwicklung steht auch im Zusammenhang mit der Eröffnung des Naturcamp Lenkgrund in Frauenwald. Weitere Zuwächse gab es in Oberhof und Friedrichroda. In den übrigen Tourismusorten des Thüringer Waldes waren im Einzelnen keine nennenswerten Rückgänge zu verzeichnen.
ⓘQuelle: Adrian Seeber
Naturcamp Lenkgrund
ⓘQuelle: Thüringer Wald Service GmbH
Freizeit- und Erlebnisbad Hammergrund Ilmenau Thüringer Wald Card
Thüringer Wald Card: Wichtiges Marketing-, Vertriebs- und Analyseinstrument
Der Tourismus ist ein bedeutender Wirtschaftsfaktor im Thüringer Wald. Doch seine Entwicklung lässt sich nicht allein anhand von Übernachtungszahlen bewerten. Die Thüringer Wald Card liefert neben ihrer Funktion als Marketing- und Vertriebsinstrument auch wertvolle Einblicke in das Freizeitverhalten der Gäste. Im Sommer 2026 wurden bei den teilnehmenden Freizeiteinrichtungen 13 % mehr Kartennutzungen registriert als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die Zahlen zeigen, dass sich die Thüringer Wald Card als Angebot etabliert hat und zunehmend genutzt wird. Auch Gastgeber und Freizeiteinrichtungen setzen die Card gezielt in ihrer Vermarktung ein.
Dass die Card auch bei den Gästen ankommt, zeigt das Beispiel der Familie Kozik aus Unna. Aufgrund der Thüringer Wald Card All-Inclusive hat die Familie bereits mehrfach Urlaub im Thüringer Wald gemacht – in diesem Sommer in Oberweißbach.
„Es ist schön zu sehen, wie die Karte inzwischen bei den teilnehmenden Erlebnispartnern im Alltag angekommen ist. Besonders beeindruckt waren wir in diesem Jahr von der Rennschlittenbahn Wolfram Fiedler in Ilmenau. Hier kann man Rodeln, wo sonst Sportler trainieren. Ein toller Typ, der dort über alles wacht und mit Herzblut die Gäste einweist. Wir haben schon unseren nächsten Urlaub gebucht.“
Fokus auf touristisch motivierte Gäste
Die aktuellen Auswertungen beziehen sich ausschließlich auf touristisch motivierte Gäste – also Besucherinnen und Besucher, die sich bewusst für einen Aufenthalt im Thüringer Wald entschieden haben. Geschäftsreisende und Kurpatienten sind nicht berücksichtigt, können jedoch separat ausgewertet werden.
Die Datenauswertung umfasst folgende Tourismusorte:
Im Mittelpunkt des Programms stehen die Burgunder Ritter. Um 11, 13 und 15 Uhr zeigen sie Schaukampfvorführungen im historischen Burghof. Zwischen den Vorführungen können Besucherinnen und Besucher das Lagerleben kennenlernen, Rüstungen aus der Nähe betrachten und diese teilweise selbst anprobieren.
ⓘQuelle: Stiftung Leuchtenburg
Geschichte wird zum Mitmacherlebnis
Das Veranstaltungsprogramm verbindet historische Themen mit niedrigschwelligen Erlebnisangeboten für Kinder und Familien. Vor dem Burgtor erklingen Laute und Dudelsack, in einem Zelt werden Geschichten aus vergangenen Zeiten erzählt und Waldwesen auf Stelzen ziehen über das Burggelände.
Im Rittersaal können Kinder in Rittergewänder schlüpfen. Historische Spiele im hinteren Burghof fordern Geschicklichkeit und Ausdauer. Darüber hinaus können Gäste mit Zutaten aus dem Burggarten ein eigenes Kräutersäckchen befüllen.
Eine weitere Möglichkeit, das Gelände zu erleben, bietet eine Runde auf Schwarzwälder Pferden rund um die Burg.
Burg und Ausstellung werden Teil des Programms
Neben den zusätzlichen Angeboten zum Weltkindertag werden auch die bestehenden Erlebnisbereiche der Leuchtenburg in das Familienprogramm eingebunden.
Junge Besucherinnen und Besucher können beispielsweise das alte Verlies entdecken, in den rund 80 Meter tiefen Burgbrunnen blicken oder den Bergfried erklimmen. In den Ausstellungen führt der Weg durch ein Drachenmaul in die Geschichte der Leuchtenburg.
Auch der Steg der Wünsche gehört zum Erlebnis: Dort können Gäste ihren persönlichen Wunsch auf einen Porzellanteller schreiben und diesen anschließend in die Tiefe fallen lassen.
Damit verbindet die Veranstaltung das reguläre Kultur- und Ausstellungsangebot der Burg mit zusätzlichen familienorientierten Programmpunkten.
ⓘQuelle: TTG
Familienangebote als Teil des Besuchserlebnisses
Der Weltkindertag zeigt beispielhaft, wie vorhandene Kulturangebote durch thematische Veranstaltungen und Mitmachformate erweitert werden können. Historische Kulisse, Ausstellung, Gastronomie und temporäre Erlebnisangebote greifen dabei ineinander.
Für touristische Einrichtungen können solche Formate eine Möglichkeit sein, neue Besuchsanlässe zu schaffen und bestehende Angebote gezielt für Familien weiterzuentwickeln.
Termin: Sonntag, 20. September 2026 Ort: Leuchtenburg, Dorfstraße 100, 07768 Seitenroda Öffnungszeiten: 9 bis 18 Uhr Schaukämpfe: 11, 13 und 15 Uhr
Wer Eintrittskarten vorab online erwirbt, erhält einen Preisvorteil.
Regionalnetzwerk handgemacht Saale-Unstrut wächst auf 74 Partner
Das Regionalnetzwerk handgemacht Saale-Unstrut wächst weiter: Inzwischen gehören 74 Unternehmen und Akteure aus der Region zum Netzwerk. Gleichzeitig präsentiert ein neuer Internetauftritt die beteiligten Betriebe, ihre Produkte und Erlebnisangebote gebündelt auf der Website der Saale-Unstrut Tourismus GmbH.
Das Netzwerk verbindet Unternehmen aus Handwerk, Landwirtschaft, Manufakturen und Kreativwirtschaft. Gemeinsames Ziel ist es, regionale Wertschöpfung sichtbar zu machen, Unternehmen stärker miteinander zu vernetzen und regionale Produkte sowie die Menschen dahinter bekannter zu machen.
Von der regionalen Initiative zum Netzwerk mit 74 Partnern
Seit der Gründung im Jahr 2019 ist das Netzwerk kontinuierlich gewachsen. Heute bilden die 74 Partner ein breites Spektrum der regionalen Wirtschaft ab. Dazu zählen Lebensmittelproduzenten und landwirtschaftliche Betriebe ebenso wie Kunsthandwerkerinnen und Kunsthandwerker, Manufakturen, Gastgeber und Gastgeberinnen sowie Anbieter von Mitmach- und Erlebnisangeboten.
Die Netzwerkpartner verbindet ein hoher Qualitätsanspruch, die Verwendung regionaler Rohstoffe und eine authentische handwerkliche Herstellung.
Für die beteiligten Unternehmen bietet das Netzwerk verschiedene Formen der Zusammenarbeit. Dazu gehören gemeinsame Kommunikations- und Marketingmaßnahmen, Veranstaltungen, Wissenstransfer sowie der Austausch untereinander. Hinzu kommen gemeinsame Möglichkeiten für Vertrieb und Präsentation.
„Die Entwicklung auf mittlerweile 74 Partner zeigt, dass das Interesse an regionaler Zusammenarbeit und gemeinsamer Vermarktung weiter wächst. Gerade für kleinere Unternehmen bietet ein Netzwerk die Möglichkeit, die eigene Sichtbarkeit zu erhöhen und gleichzeitig neue Kontakte zu knüpfen, sich auszutauschen und mittels Kooperationen in der Region Produktentwicklung zu betreiben“, sagt Karsten Hey, Projektmanager handgemacht Saale-Unstrut.
Interessierte können dort gezielt nach regionalen Produkten und Angeboten suchen. Dabei stehen nicht nur die Erzeugnisse selbst im Mittelpunkt. Vorgestellt werden auch die Menschen und Orte, an denen sie entstehen.
Viele Netzwerkpartner öffnen ihre Werkstätten, Höfe oder Ateliers für Gäste. So entstehen aus regionalen Produkten zugleich touristische Erlebnisse: Besucherinnen und Besucher können hinter die Kulissen schauen und teilweise selbst traditionelle oder moderne Handwerkstechniken ausprobieren.
Damit richtet sich das Angebot sowohl an Gäste als auch an Menschen aus der Region. Gleichzeitig werden regionale Produkte, Betriebe und buchbare beziehungsweise erlebbare Angebote leichter auffindbar.
Tourismus und Wirtschaftsförderung arbeiten zusammen
Die Weiterentwicklung von handgemacht Saale-Unstrut erfolgt in Kooperation zwischen der Saale-Unstrut Tourismus GmbH und der Strukturentwicklungs- und Wirtschaftsfördergesellschaft Burgenlandkreis mbH (SEWIG).
Damit werden touristische Vermarktung und regionale Wirtschaftsförderung miteinander verbunden. Während die Saale-Unstrut Tourismus GmbH ihre Kompetenzen in der touristischen Kommunikation und Vermarktung einbringt, begleitet die SEWIG das Netzwerk aus Sicht der regionalen Wirtschaftsförderung.
„Handgemacht Saale-Unstrut steht für regionale Wertschöpfung und für Unternehmen, die mit ihrem Können und ihren Ideen einen wichtigen Teil der regionalen Identität prägen. Die Kooperation von Tourismus und Wirtschaftsförderung schafft dafür gute Voraussetzungen, um diese Unternehmen gemeinsam stärker sichtbar zu machen und miteinander zu vernetzen“, so Karsten Hey.
Regionale Wertschöpfung wird zum touristischen Erlebnis
Das Netzwerk zeigt, wie regionale Wertschöpfung und touristische Angebotsentwicklung miteinander verbunden werden können. Die Bandbreite reicht von Lebensmitteln und landwirtschaftlichen Erzeugnissen über traditionelles Handwerk und Kunsthandwerk bis zu kreativen Angeboten und persönlichen Erlebnissen.
Gerade die Verbindung von Produkten, Produzenten und Produzentinnen sowie den jeweiligen Herstellungsorten eröffnet Möglichkeiten für neue touristische Angebote und Kooperationen. Gleichzeitig können regionale Wirtschaftskreisläufe gestärkt und Besonderheiten einer Region für Gäste unmittelbar erlebbar gemacht werden.
Dieser Ansatz ist auch Bestandteil der nachhaltigen Destinationsentwicklung in Saale-Unstrut. Das Regionalnetzwerk wurde unter anderem als Beispiel für die Stärkung regionaler Wirtschaftskreisläufe im Zusammenhang mit der Zertifizierung der Destination genannt.
Die Regionale Aktionsgruppe (RAG) Eichsfeld startet einen neuen Projektaufruf und ist wieder auf der Suche nach Maßnahmen mit einem Mehrwert für das Eichsfeld. Sie haben eine innovative Projektidee, die unsere Orte und Landschaften positiv gestaltet oder den Zusammenhalt in der Region fördert? Dann können Sie sich bis spätestens 30.09.2026 bewerben.
Gemeinwohlorientierung (öffentliches Interesse und Zugänglichkeit) und
mindestens eines der folgenden Themenfelder als Schwerpunkt: Lebensqualität und Grundversorgung / Natur und Umwelt / Tourismus und Naherholung
Wer kann sich bewerben?
Bewerben können sich Kommunen, Unternehmen, Vereine, Verbände, Stiftungen, Kirchgemeinden oder Privatpersonen aus dem Landkreis Eichsfeld.
An wen muss ich mich wenden, wenn ich eine Bewerbung einreichen möchte?
Ihre Projektidee sollten Sie unbedingt mit dem zuständigen LEADER-Regionalmanagement frühzeitig und vor Einreichung der Bewerbung absprechen. Hier finden Sie Unterstützung bei der Entwicklung Ihrer Idee sowie weitere Informationen.
Ansprechpartner und weitere Informationen
Ihre Ansprechpartner vom LEADER-Regionalmanagement Eichsfeld:
Der Naturpark Eichsfeld-Hainich-Werratal hat seine digitale Infrastruktur modernisiert. Gemeinsam mit der Eisenacher Kreativagentur bbsMEDIEN wurde die Website www.naturpark-ehw.de neu entwickelt und die Anbindung an die Thüringer Content Architektur Tourismus (ThüCAT) ausgebaut.
Touristisch relevante Informationen werden dabei zentral in der ThüCAT gepflegt und automatisch auf mehreren digitalen Kanälen ausgespielt. Dazu gehören neben der Website auch digitale Informationspunkte direkt im Naturpark. Für Gäste sind damit aktuelle Informationen zu Touren, Veranstaltungen, Sehenswürdigkeiten und Naturpark-Partnern dort verfügbar, wo sie nach Informationen suchen.
„Mit der Anbindung an die ThüCAT machen wir einen entscheidenden Schritt in die digitale Zukunft des Naturparks. Unsere Inhalte erreichen Gäste jetzt dort, wo sie suchen – ohne dass wir jede Plattform einzeln befüllen müssen“,
erklärt Uwe Müller, Mitarbeiter für Öffentlichkeitsarbeit im Naturpark Eichsfeld-Hainich-Werratal.
ThüCAT als landesweite Datenbasis
Die Thüringer Content Architektur Tourismus (ThüCAT) ist die landesweite Plattform zur strukturierten Erfassung und Verbreitung touristischer Inhalte. Die Thüringer Tourismus GmbH (TTG) betreibt die ThüCAT im Auftrag des Freistaates Thüringen.
Leistungsträger, Destinationen und Institutionen können dort unter anderem Angebote, Veranstaltungen und Sehenswürdigkeiten zentral erfassen. Nach dem Prinzip des „einmaligen Pflegens“ lassen sich die Daten anschließend automatisiert über angebundene digitale Kanäle ausspielen.
Das reduziert den Pflegeaufwand und trägt dazu bei, dass touristische Informationen über verschiedene Ausgabekanäle hinweg aktuell und einheitlich bleiben.
Neue Website mit direkter ThüCAT-Anbindung
Die Website des Naturparks wurde im Rahmen des Projekts vollständig neu entwickelt. Als technologische Grundlage kommt das Content-Management-System Contao 5 zum Einsatz.
Herzstück der technischen Umsetzung ist eine von bbsMEDIEN entwickelte Schnittstelle. Sie ruft ThüCAT-Daten über eine standardisierte Programmierschnittstelle (API) in Echtzeit ab und integriert sie passend zum Design in die Website.
Die technische Lösung ist so angelegt, dass künftig weitere Partner, Tourist-Informationen und Gemeinden aus der Region angebunden werden können. Dadurch entsteht eine Infrastruktur, die gemeinsam mit der digitalen Vernetzung der Region weiterwachsen kann.
„Die Verbindung von Contao 5 und ThüCAT schafft eine Infrastruktur, die wächst – technisch wie inhaltlich. Was wir für den Naturpark entwickelt haben, ist ein Modell, das wir in der gesamten Region ausrollen können“,
sagt Michael Baller von der Agentur bbsMEDIEN.
Gemeinsame Datenpflege schafft Mehrwert
Die digitale Vernetzung bietet insbesondere für die Zusammenarbeit der touristischen Akteure in der Region Vorteile. Werden Informationen von den jeweiligen Partnern zentral in ThüCAT gepflegt, können diese über verschiedene angebundene Kanäle genutzt werden.
„Wenn alle Partner in der Region ihre Daten in die ThüCAT einpflegen und wir diese einheitlich ausspielen, schaffen wir für unsere Gäste ein konsistentes, hochwertiges Informationserlebnis – unabhängig davon, über welchen Kanal sie auf unsere Region zugreifen“,
betont Naturparkleiterin Claudia Wilhelm.
Damit zeigt das Projekt im Naturpark Eichsfeld-Hainich-Werratal, wie eine gemeinsame digitale Datenbasis dazu beitragen kann, touristische Informationen effizienter zu pflegen und gleichzeitig an unterschiedlichen Kontaktpunkten für Gäste verfügbar zu machen.
Der Welterberegion Wartburg Hainich e.V. ist der zentrale Dachverband und die länderübergreifende Destinationsmanagementorganisation für den Tourismus in der einzigartigen Welterberegion Wartburg Hainich. Er arbeitet gemeinsam mit dem Unstrut-Hainich-Kreis, dem Wartburgkreis und dem nördlichen Landkreis Gotha sowie mit angrenzenden hessischen Partnern regionsübergreifend mit dem Ziel der kooperativen und koordinierten Tourismusentwicklung. Zum 01.01.2027 wird befristet bis mindestens 31.12.2027 mit perspektivischer Weiterbeschäftigung ein/e
Mitarbeiterin/ Mitarbeiter für Netzwerkpflege & Tourismusmarketing (m/w/d)
gesucht.
Die Stelle beinhaltet folgende Aufgaben:
Aktive Mitarbeit in bestehenden sowie Aufbau und Pflege neuer Netzwerke zur Stärkung der Leistungsfähigkeit der Ortsebene
Stärkung eines Tourismusbewusstseins vor Ort durch gezielten Kontakt mit den Leistungsträgern
Wissensvermittlung & Beratungen in Bezug auf Marke, Zielgruppen, Digitalisierung, Produktentwicklung, Qualität, Nachhaltigkeit, Marktforschung gegenüber Verbandsnetzwerken
Planung, Durchführung und Teilnahme an Workshops, Netzwerkstreffen, Veranstaltungen und Messen inkl. Evaluierung & Controlling
Planung und Umsetzung von Marketingprojekten mit Berücksichtigung der aktuellen Themen- und Handlungsfelder
Verantwortung für die Konzeption, Realisation und Qualitätskontrolle der erstellten Produkte und Veranstaltungen
Pflege und Koordination touristischer Daten in der ThüCAT-Basisdatenbank
Von der Bewerberin/dem Bewerber wird erwartet:
Abgeschlossene Berufsausbildung mit Berufserfahrung oder Studium, Fachrichtung Tourismus, Marketing o.ä.
Kenntnisse und Erfahrungen im Bereich Projektmanagement, Moderation und Teammanagement
Führerschein Klasse B und ggf. Nutzung des eigenen Pkw gegen Entgelt
EDV-Kenntnisse
Weiterhin wird erwartet:
Teamfähigkeit
kooperative und verantwortungsbewusste Arbeitsweise sowie Eigenständigkeit
Verantwortungs- und Leistungsbereitschaft, Eigenmotivation
Touristische Kenntnisse über die Welterberegion Wartburg Hainich
Wünschenswert wären:
Fremdsprachenkenntnisse Englisch in Wort und Schrift
Berufserfahrung
Das können Sie von uns erwarten:
eine familiäre Arbeitsatmosphäre mit kurzen Entscheidungswegen
einen den Anforderungen entsprechend sehr gut ausgestatteten Arbeitsplatz
30 Urlaubstage
Edenred-Card als attraktive Zusatzleistung zum Gehalt
Option auf gelegentliches Arbeiten im Homeoffice
interne und externe Weiterbildungsmöglichkeiten
ein abwechslungsreiches Aufgabenfeld mit Raum für kreative Ideen
Die wöchentliche Arbeitszeit beträgt 40 Stunden. Arbeitsort ist das Verbandsgebiet der Welterberegion Wartburg Hainich mit Sitz der Geschäftsstelle in Bad Langensalza.
Durch die Bewerbung entstehende Kosten werden nicht erstattet.
Für Fragen steht Ihnen die Geschäftsstellenleiterin Anne-Katrin Ibarra Wong gern unter der 03603 – 1232962 zur Verfügung. Ihre Bewerbungsunterlagen richten Sie bitte an:
Welche Anforderungen gelten für die Gestaltung und Beschilderung touristischer Radwege in Thüringen? Welche Fördermöglichkeiten stehen für Planung, Ausbau und Wegweisung zur Verfügung? Wir geben praxisnah Überblick über die aktuellen Gestaltungs- und Förderrichtlinien und zeigen, worauf es bei einer richtlinienkonformen Umsetzung ankommt.
Die wichtigsten Informationen
Thema: Touristische Radwege: Gestaltungs- und Förderrichtlinien Datum: 07. Okotber 2026, 9.00-9.45 Uhr Wer: Maximilian Brandenburg, Referent im Thüringer Ministerium für Digitales und Infrastruktur Format: digital, via Teams, mit Kamera, auf Augenhöhe Anmeldung: Jetzt anmelden!
Erste Schritte um Radwege zu gestalten und fördern zu lassen
Zuständigkeiten eindeutig machen
Für Planung, Umsetzung und Unterhaltung der Beschilderung sollten klare Verantwortlichkeiten festgelegt sein. Das erleichtert Abstimmungen und verhindert, dass notwendige Maßnahmen liegen bleiben.
Förderung vor der Planung mitdenken
Fördermöglichkeiten sollten bereits zu Beginn der Planung geprüft werden. So können Anforderungen, Fristen und notwendige Unterlagen von Anfang an berücksichtigt werden.
Erst prüfen, dann neu beschildern
Bestehende Wegweisung sollte zunächst auf Vollständigkeit, Sichtbarkeit und Richtlinienkonformität geprüft werden. So lassen sich Lücken und unnötige Doppelstrukturen frühzeitig erkennen.
Ihr fragt – Wir brühen den Espresso!
Keine technischen Vorträge, keine Patentrezepte – dafür Praxis und Perspektiven aus Stadt und Land, aus Kultur und Tourismus. Lasst uns dazu ins Gespräch kommen. Bringt eure Erfahrungen und Fragen mit in die Runde. Lasst uns voneinander lernen.