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„Tag der Assistenz“ im Altenburger Land

ⓘQuelle: Ulrike Zeiske | Tourismusverband Altenburger Land

Ein Tag, eine Region und viele neue Ideen

Wie vielseitig das Altenburger Land als Ort für Firmenveranstaltungen sein kann, zeigte der zweite „Tag der Assistenz“ am 16. September 2026. Einen Tag lang waren Vertreterinnen und Vertreter größerer Unternehmen und Institutionen eingeladen, die Region aus einer besonderen Perspektive kennenzulernen: nicht nur als Ausflugsziel, sondern als Gastgeber für Tagungen, Betriebsausflüge, Teamevents und außergewöhnliche Rahmenprogramme.

Mit dem Veranstaltungsformat verfolgt der Tourismusverbandes Altenburger Land e.V. ein klares Ziel: Die Region soll stärker bei denjenigen ins Bewusstsein rücken, die in Unternehmen und Institutionen Veranstaltungen organisieren, vorbereiten oder entsprechende Entscheidungen begleiten. Gerade Assistenzen und andere Planungsverantwortliche sind regelmäßig auf der Suche nach geeigneten Orten, besonderen Programmpunkten und verlässlichen Partnern für Tagungen, Firmenausflüge oder gemeinsame Veranstaltungen.

Dass das Altenburger Land dafür zahlreiche Möglichkeiten bietet, ist innerhalb der Region bekannt – außerhalb jedoch längst nicht überall. Genau hier setzt der „Tag der Assistenz“ an. Statt Veranstaltungsorte und Angebote ausschließlich über Broschüren, Präsentationen oder digitale Formate vorzustellen, sollten die Teilnehmenden selbst erleben, was vor Ort möglich ist: historische Kulissen, kreative Programme, regionale Gastronomie, persönliche Gastgeber und vor allem kurze Wege zwischen sehr unterschiedlichen Angeboten.

Die Resonanz auf diese Idee fiel positiv aus. Einige der Teilnehmenden hatten das Altenburger Land vor ihrer Einladung weder für berufliche Veranstaltungen noch als privates Reiseziel näher im Blick. Umso größer war die Überraschung darüber, welcher Facettenreichtum sich innerhalb eines Tages erleben und miteinander verbinden lässt.

Vertreten waren Unternehmen und Institutionen aus unterschiedlichen Bereichen – darunter Industrie und Maschinenbau, Gesundheitswirtschaft, Bildungs- und Sozialwesen sowie der Verbandsbereich. Die teilnehmenden Arbeitgeber beschäftigen mindestens rund 50 Mitarbeitende, teilweise sind es 200 bis 250 Beschäftigte. Damit erreichte die Veranstaltung genau jene Zielgruppe, für die Fragen rund um Betriebsausflüge, Tagungen, Teamevents und größere Firmenveranstaltungen regelmäßig eine Rolle spielen.

 Die Region nicht nur vorstellen, sondern erleben

Im Mittelpunkt des Tages stand deshalb nicht die theoretische Präsentation einzelner Angebote, sondern das unmittelbare Erleben. Denn wer eine Veranstaltung für ein Unternehmen plant, möchte mehr wissen als Raumgrößen, Öffnungszeiten oder Programmbeschreibungen. Entscheidend ist auch, wie sich ein Ort anfühlt, wie gut unterschiedliche Bausteine miteinander kombiniert werden können und welche Atmosphäre für die eigene Veranstaltung entstehen könnte.

Der Tag begann am Marstall in Altenburg. Von dort führte der erste Programmpunkt in das Residenzschloss Altenburg. Neben der historischen Kulisse erhielten die Gäste dort auch Einblicke in die Kartenmacherwerkstatt. Schon diese erste Station zeigte exemplarisch, wie sich besondere Orte mit regionaler Geschichte und einem erlebbaren Programmpunkt verbinden lassen.

Anschließend führte die Tour weiter zur Burg Posterstein. Auch hier stand nicht allein die Besichtigung des historischen Ortes im Vordergrund. Vielmehr konnten die Teilnehmenden einen Eindruck davon gewinnen, wie kulturelle Einrichtungen und besondere Kulissen als Bestandteil eines Firmenprogramms eingesetzt werden können.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen im Hotel zur Burg in Posterstein folgte mit dem Besuch des Kunst- und Kräuterhofes bewusst eine ganz andere Facette der Region. Kreative und naturnahe Angebote können gerade bei Betriebsausflügen oder Teamevents eine interessante Ergänzung sein und zeigen, dass ein Firmenprogramm nicht ausschließlich aus klassischen Tagungsbausteinen bestehen muss.

Mit Schloss Tannenfeld stand anschließend ein weiterer besonderer Ort auf dem Programm. Den Abschluss des Tages bildete ein gemeinsames Kaffeetrinken im Hotel Reussischen Hof, bevor die Gruppe am Nachmittag nach Altenburg zurückkehrte.

So entstand innerhalb weniger Stunden ein Querschnitt durch sehr unterschiedliche Möglichkeiten der Region – von Kultur und Geschichte über kreative Angebote bis hin zu Gastronomie und besonderen Veranstaltungsorten.

 Neue Perspektiven auf das Altenburger Land

Gerade im direkten Austausch zeigte sich, dass das Konzept des Tages aufgegangen ist. Mehrere Gäste berichteten, dass sie das Altenburger Land zuvor als mögliche Destination für eine Firmenveranstaltung nicht oder kaum auf dem Schirm gehabt hätten. Nach der Tour hatte sich dieser Blick verändert.

Die Teilnehmenden konnten nicht nur konkrete Veranstaltungsorte kennenlernen, sondern auch erleben, wie sich einzelne Angebote miteinander verbinden lassen. Dadurch entstanden erste Vorstellungen davon, welche Formate für das eigene Unternehmen denkbar wären – sei es ein gemeinsamer Betriebsausflug, ein Teamevent, eine Tagung mit Rahmenprogramm oder eine Veranstaltung an einem außergewöhnlichen Ort.

Besonders erfreulich war, dass der Tag zugleich Interesse über den beruflichen Anlass hinaus geweckt hat. Einige Teilnehmende äußerten den Wunsch, noch einmal privat ins Altenburger Land zurückzukehren, um einzelne Orte ausführlicher zu besuchen und die Region in Ruhe weiter zu erkunden.

Damit erreichte der „Tag der Assistenz“ etwas, das sich nicht allein in Teilnehmerzahlen messen lässt: Eine Region, die für einige Gäste vorher kaum präsent war, ist ins Gedächtnis gerückt – sowohl als mögliche Veranstaltungsregion als auch als persönliches Reiseziel.

 Persönliche Begegnungen als Stärke

Der Tag machte zugleich deutlich, welchen Stellenwert der persönliche Kontakt bei der Vermarktung einer Veranstaltungsregion hat. Bilder können neugierig machen, Broschüren können informieren und Veranstaltungskonzepte erste Ideen vermitteln. Ob ein Ort tatsächlich zum eigenen Unternehmen passt, lässt sich jedoch am besten vor Ort beurteilen.

Beim „Tag der Assistenz“ konnten die Gäste deshalb nicht nur Räume und Sehenswürdigkeiten besichtigen. Sie lernten unterschiedliche Gastgeber kennen, konnten Fragen stellen, Erfahrungen austauschen und überlegen, welche Bausteine sich für ihre eigenen Veranstaltungen eignen könnten.

Genau diese Verbindung aus professionellen Möglichkeiten und persönlicher Gastlichkeit gehört zu den Stärken des Altenburger Landes als Veranstaltungsregion. Die Wege zwischen den einzelnen Angeboten sind überschaubar, gleichzeitig unterscheiden sich die Orte und Erlebnisse deutlich voneinander. Dadurch lassen sich Programme entwickeln, die nicht austauschbar wirken, sondern einen erkennbaren Bezug zur Region haben.

Für das Altenburger Land war der „Tag der Assistenz“ deshalb eine erfolgreiche Fortführung dieses Ansatzes: Menschen, die in ihren Unternehmen Veranstaltungen planen und mitgestalten, konnten sich selbst ein Bild von der Region machen. Aus zunächst unbekannten Möglichkeiten wurden konkrete Ideen – und aus einem beruflich motivierten Besuch entstand bei einigen Gästen sogar der Wunsch, wiederzukommen.

Am Ende blieb damit genau das, was ein gelungenes Veranstaltungsformat erreichen soll: neue Eindrücke, persönliche Begegnungen, konkrete Anregungen und eine Region, die nachhaltig in Erinnerung bleibt.



Autor/-in: Kristin Ludwig
Tourismusverband Altenburger Land e.V.
Content Management
Telefon: +49 3447 8966 84
Email: kristin.ludwig@altenburg.travel
BEITRAG VOM:
23. September 2026

Kategorien:
Altenburger Land · DMO/LMO · Tourist Information · TV Altenburger Land · Veranstaltung /Workshop


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