Impulse, Insights und Neuigkeiten für Thüringer Gastgeber und Gastgeberinnen kurz zusammengefasst. In dieser Ausgabe ein F&B-Spezial.
ⓘQuelle: TTG/MFImpulse, Insights und Neuigkeiten für Thüringer Gastgeber und Gastgeberinnen kurz zusammengefasst. In dieser Ausgabe ein F&B-Spezial.
ⓘQuelle: Thüringer Tourismus GmbHSteigende Preise beeinflussen das Ausgehverhalten der Deutschen spürbar: Laut einer Studie des Bayerischen Zentrums für Tourismus geht knapp die Hälfte der Bevölkerung inzwischen seltener außer Haus essen. Dennoch bleibt Gastronomie ein wichtiger Bestandteil von Freizeit, Genuss und sozialem Miteinander. Mehr als die Hälfte der Befragten besucht mindestens einmal im Monat ein Restaurant, viele sogar deutlich häufiger. Besonders beliebt bleiben italienische, regionale, asiatische und griechische Küche. Auch auf Reisen spielt Kulinarik weiterhin eine zentrale Rolle.
OpenTable meldet für den Sommer 2026 eine deutlich höhere Nachfrage nach Außengastronomie: 81% der Deutschen wollen laut Umfrage mindestens einmal im Monat draußen essen, 47% planen häufigere Restaurantbesuche. Besonders gefragt sind Biergärten und Gärten; 57% wählen Lokale gezielt wegen guter Außenplätze und 24% geben beim Essen im Freien mehr aus. Weiterlesen
ⓘQuelle: PixabayNachhaltigkeit ist für Hotellerie und Gastronomie längst mehr als ein Marketingthema. Branchenberater Björn Grimm betont, dass nachhaltiges Handeln vor allem betriebswirtschaftliche Vorteile bietet – von effizienteren Einkaufsprozessen bis zur Reduzierung von Lebensmittelabfällen. Besonders Food Waste sei nicht nur ein ökologisches, sondern vor allem ein wirtschaftliches Problem, da jeder entsorgte Lebensmittelrest bereits Kosten verursacht hat. Nachhaltigkeit beginne daher bei strategischen Entscheidungen im Einkauf und müsse von Management und Eigentümern aktiv vorgelebt werden. Zum Interview
Beim Wareneinsatz können bereits geringe Optimierungen entscheidende Auswirkungen auf die Wirtschaftlichkeit haben. Schon kleine Verbesserungen bei Food Cost oder Personalkosten führen im Ergebnis zu deutlich höheren Gewinnmargen und können sich über das Jahr hinweg zu erheblichen Beträgen summieren. Aktives Controlling ist heute ein zentraler Erfolgsfaktor in der Gastronomie. Weiterlesen
ⓘQuelle: Thüringer Tourismus GmbHDie pflanzenbasierte Küche bleibt ein zentraler Megatrend in der Gastronomie. Spitzenkoch und Food-Visionär Heiko Antoniewicz betont, dass Gemüse längst nicht mehr nur als Beilage verstanden werden sollte. Vielmehr biete jedes Gemüse, Kraut und Gewürz eine enorme Vielfalt an Aromen, Texturen und kulinarischen Möglichkeiten. Fleischersatzprodukte sieht er dabei kritisch – seiner Einschätzung nach könne eine kreative, vielfältige Gemüseküche viele dieser Alternativen künftig überflüssig machen. Weiterlesen
ⓘQuelle: pixabayDer Hotelverband Deutschland (IHA) sieht die neue EU-Verpackungsverordnung kritisch und warnt vor zusätzlichem Verwaltungsaufwand für Beherbergungsbetriebe. Zwar unterstützt die Branche die Ziele zur Abfallvermeidung und Ressourcenschonung, befürchtet jedoch neue Dokumentations- und Nachweispflichten, die insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen belasten könnten. Aus Sicht der IHA sollten die Regelungen praxistauglich umgesetzt werden, damit Nachhaltigkeitsziele erreicht werden können, ohne den bürokratischen Aufwand weiter zu erhöhen. Weiterlesen
Das Europäische Parlament hat neue Vorgaben für die Benennung pflanzlicher Alternativprodukte beschlossen. Demnach dürfen etablierte Begriffe wie „Veggie-Burger“ weiterhin verwendet werden. Dagegen könnten Bezeichnungen, die direkt auf tierische Produkte Bezug nehmen – etwa „Veggie-Hühnchen“ oder „veganer Speck“ – künftig eingeschränkt oder verboten werden. Ziel der Regelung ist eine klarere Verbraucherinformation und die Vermeidung möglicher Missverständnisse. Weiterlesen
Seit dem 14. Juni gelten neue EU-Vorschriften für Honig, Konfitüren, Marmeladen und Fruchtsäfte. Ziel der Regelungen ist es, die Herkunft der Produkte transparenter zu machen und den Zuckergehalt in bestimmten Produktgruppen zu reduzieren.
Während Erdbeer- und Aprikosenkonfitüre künftig wieder offiziell als „Marmelade“ bezeichnet werden darf, müssen Orangenprodukte klar als Zitrusmarmelade gekennzeichnet sein. Deutlich relevanter für die Praxis sind neue Honig-Vorgaben: Künftig müssen alle Ursprungsländer sowie deren prozentuale Anteile auf dem Etikett stehen, nachdem bisher oft nur pauschale Herkunftsangaben erlaubt waren. Da ein Großteil des in Deutschland verwendeten Honigs importiert wird, sorgt die Regelung für mehr Transparenz im Einkauf. Gleichzeitig eröffnen sich Chancen für regionale Frühstückskonzepte, die Herkunft und Qualität stärker in den Vordergrund stellen können. Weiterlesen
Welche Anforderungen Betriebe künftig beachten müssen, hat der DEHOGA in einem 13-seitigen Praxisleitfaden zusammengefasst (kostenfrei für Mitglieder, kostenpflichtig für Nicht-Mitglieder zu €24,90).
ⓘQuelle: Pixabay/Mel_88
Brunch kann für Hotels und Restaurants weit mehr sein als ein erweitertes Frühstück. Themenbrunches, regionale Spezialitäten, Live-Cooking-Stationen, saisonale Angebote oder Familienaktionen schaffen besondere Erlebnisse und ziehen zusätzliche Gäste an. Auch Kooperationen mit lokalen Produzenten oder ein hochwertiges Getränkeangebot können die Attraktivität steigern.
Richtig kalkuliert und vermarktet, hilft ein Brunch-Angebot dabei, umsatzschwächere Zeiten zu beleben, neue Zielgruppen zu gewinnen und Stammgäste langfristig zu binden. Besonders an Wochenenden kann sich Brunch so zu einem wichtigen Umsatz- und Imagefaktor entwickeln. Weiterlesen
Im Posthotel Wirsberg von Alexander Herrmann wurde das klassische Frühstücksbuffet abgeschafft. An dessen Stelle erwarten die Gäste Tapas-Style Gerichte, ergänzt durch Live-Musik und Hauptgänge aus der offenen Küche, die direkt vor den Gästen zubereitet werden. Der Brunch wird damit weniger als Frühstück, sondern vielmehr als kulinarisches Erlebnis inszeniert. Weiterlesen
ⓘQuelle: Pixabay/guvo59Kein Getränk wird in Hotels so häufig serviert und so selten hinterfragt wie Kaffee. Das wirtschaftliche Potenzial bleibt oft ungenutzt. Drei Profi-Barista teilen Ihr Wissen, wie Gastgeber aus dem Alltagsprodukt mit smarter Vermarktung einen echten Umsatzbringer machen. Im Fokus dazu sind drei Hebel:
Vorgestellt werden außerdem Potenziale bei Milchgetränken, Filterkaffee, pflanzlichen Alternativen sowie Kaffee-Cocktails und kalten Varianten. Weiterlesen
Nach Trends wie dem Dalgona Coffee, Proteinkaffee oder dem Cold Brew löst 2026 jetzt Kaffeekonzentrat einen Hype auf Social Media aus und wird als der Sommerdrink gefeiert, vor allem von jüngeren Zielgruppen.
Der Trend kommt aus Märkten wie den USA, Japan und Südkorea nach Mitteleuropa, während immer mehr Hersteller eigene Produkte auf den Markt bringen. Im Fokus steht die einfache, günstige Zubereitung von Cold- oder Iced-Coffee mit Café-Feeling zu Hause. Weiterlesen
ⓘQuelle: PexelsDer Dresdner Historiker Prof. Dr. Andreas Rutz sieht die traditionelle Esskultur in Deutschland zunehmend unter Druck. Fast Food, To-go-Angebote und ein beschleunigter Alltag führten dazu, dass gemeinsame Mahlzeiten und selbst gekochtes Essen seltener werden. Dabei erfüllten Restaurants, Gaststätten und gemeinsames Essen eine wichtige soziale Funktion und stärkten den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Rutz plädiert deshalb für mehr Bewusstsein für Lebensmittel, Regionalität und gemeinsames Kochen als Teil einer lebendigen Esskultur. Weiterlesen
ⓘQuelle: PixabayIn Dresden lädt das Deutsche Archiv der Kulinarik in den Kellerräumen der Sächsischen Landesbibliothek – Universitäts- und Staatsbibliothek (SLUB) zu einer besonderen Reise in die Kochkunst ein. Auf zwei Etagen unter der Erde eröffnet sich eine umfangreiche Sammlung rund um die Geschichte des Kochens, der Esskultur und gastronomischen Traditionen. Mit rund 50.000 Kochbücher, 45.000 Menükarten und weiteren Quellen zur Ess-, Tisch- und Kochkultur zählt es zu den größten Sammlungen im deutschsprachigen Raum. Vor Ort kommen Ausstellungen, Veranstaltungen und das Food Studio hinzu, die die Entwicklung der Esskultur erlebbar macht.
ⓘQuelle: Pixabay/NicstDie Berlin Food Week 2026 stellt das Thema „Longevity“ in den Mittelpunkt und zeigt, wie Ernährung zunehmend als Schlüssel für Gesundheit, Lebensqualität und ein langes Leben verstanden wird. Vom 5. bis 11. Oktober bringt das Festival Fachpublikum, Start-ups, Produzenten und Gastronomiebetriebe zusammen, um aktuelle Entwicklungen rund um funktionale Lebensmittel, pflanzenbasierte Produkte, Fermentation und alkoholfreie Getränkekonzepte zu präsentieren. Im Fokus steht die Frage, wie sich Genuss, Gesundheit und wirtschaftlicher Erfolg künftig miteinander verbinden lassen. Zum Event
ⓘQuelle: TTG mit KI erstellt