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Thüringer Wald: Mitglieder beschließen Weg zur GmbH-Umwandlung

Quelle: Maria Klärner | Regionalverbund Thüringer Wald e.V.

Die Mitgliederversammlung des Regionalverbundes Thüringer Wald e. V. hat eine richtungsweisende Entscheidung getroffen: Mit 43 Ja-Stimmen und vier Enthaltungen – ohne Gegenstimme – beschlossen die Mitglieder in der jüngsten Sitzung am 23. Juni die notwendige Satzungsänderung als Voraussetzung für die geplante Umwandlung des Vereins in eine GmbH. Damit ist der Weg für die geplante Weiterentwicklung des Regionalverbundes zu einer noch schlagkräftigeren Destinationsmanagementorganisation geebnet.

„Mit der heutigen Entscheidung haben unsere Mitglieder ein klares Signal für die Zukunft des Thüringer Waldes gesetzt. Die Umwandlung in eine GmbH ist ein wichtiger Meilenstein, um unsere Destination noch professioneller aufzustellen, schneller handeln zu können und unsere gemeinsamen Ziele wirkungsvoller umzusetzen. Die breite Zustimmung zeigt, dass das Vertrauen in den Prozess und die gemeinsame Perspektive groß sind“, erklärte Antonia Sturm, Geschäftsführerin des Regionalverbundes Thüringer Wald e. V., im Anschluss der Mitgliederversammlung. Die neue Struktur soll zum Jahreswechsel in Kraft treten.

Intensive Vorarbeit in der Region

Dem Beschluss vorausgegangen waren intensive Beratungen sowie Entscheidungen in den Kreistagen und Gremien der kommunalen Mitglieder sowie Abstimmungen mit touristischen Partnern. Fünf der acht Landkreise (Ilm-Kreis, Landkreis Saalfeld-Rudolstadt, Landkreis Schmalkalden-Meiningen, Saale-Orla-Kreis und Wartburgkreis) sowie die kreisfreie Stadt Suhl haben der geplanten Umwandlung bereits zugestimmt. In den Landkreisen Gotha und Hildburghausen stehen die abschließenden Entscheidungen nach der Sommerpause an. Einzig der Landkreis Sonneberg und die Stadt Neuhaus am Rennweg haben ihre Mitgliedschaft im Regionalverbund Thüringer Wald e.V. beendet.

„In den vergangenen Monaten haben wir zahlreiche Gespräche geführt und alle relevanten Partner eng in den Prozess eingebunden. Die geplante Umwandlung wird von einem Großteil der Mitglieder als konsequente Weiterentwicklung der bestehenden Strukturen verstanden. Ziel ist es, die erfolgreiche Arbeit des Regionalverbundes fortzuführen und gleichzeitig mehr Flexibilität, Schlagkraft und Zukunftsfähigkeit für die touristische Entwicklung des Thüringer Waldes zu schaffen“, so Sturm.

Impuls aus der Praxis

Im Rahmen der Mitgliederversammlung gab Antje Peiser, Geschäftsführerin der Saale-Unstrut Tourismus GmbH, einen Impuls zum eigenen Transformationsprozess der Destination. Sie berichtete über den Weg von zwei Tourismusverbänden hin zu einer gemeinsamen, leistungsfähigen Tourismus GmbH und teilte Erfahrungen aus der Entwicklung der neuen Struktur. Dabei wurde deutlich, dass erfolgreiche Veränderungsprozesse vor allem durch Vertrauen, frühzeitige Kommunikation, politische Unterstützung und die Einbindung aller Partner getragen werden – Aspekte, die auch für den weiteren Weg des Regionalverbundes Thüringer Wald e. V. von zentraler Bedeutung sind.

Aktuelle Projekte

Neben dem Beschluss zur strukturellen Weiterentwicklung informierte der Regionalverbund Thüringer Wald e.V. seine Mitglieder über aktuelle Projekte und Entwicklungen. Dazu gehören unter anderem das Rennsteig-Projekt 2.0, das Strategieupdate für den Thüringer Wald, die Weiterentwicklung der Mountainbike-Destination mit einer zweijährigen Pilotphase für vier geprüfte Strecken sowie der Aufbau einer digitalen Buchungsplattform für die Region. Ziel der Projekte ist es, die Sichtbarkeit der Destination weiter zu erhöhen, Angebote auszubauen und die touristische Wertschöpfung im Thüringer Wald nachhaltig zu stärken.



Autor/-in: Susann Eberlein
Regionalverbund Thüringer Wald e.V.
Pressestelle | Öffentlichkeitsarbeit
Telefon: +49 173 5645406
Email: presse@thueringer-wald.com


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Kommentare




  1. Mario Hirt sagt:

    Die Umwandlung in eine GmbH schafft zwar schnellere und professionellere Strukturen, löst jedoch nicht automatisch die eigentlichen Herausforderungen des Tourismus. Entscheidend wird sein, ob die neue Organisation den Betrieben und Gästen einen spürbaren Mehrwert bietet.
    Wir drücken die Daumen!

    1. Hallo Herr Hirt, vielen Dank für Ihren Kommentar und die guten Wünsche! Sie haben Recht: Die neue Rechtsform allein löst die Herausforderungen des Tourismus nicht. Sie schafft aber die Voraussetzungen, um schneller und wirkungsvoller für unsere Region zu handeln. Entscheidend ist, dass unsere Arbeit einen echten Mehrwert für Betriebe und Gäste schafft. Genau daran werden wir uns messen lassen. Herzliche Grüße aus dem Thüringer Wald, Susann Eberlein

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