Impulse, Insights und Neuigkeiten für Thüringer Gastgeber und Gastgeberinnen kurz zusammengefasst. In dieser Ausgabe ein KI-Spezial.
ⓘQuelle: Thüringer Tourismus GmbHImpulse, Insights und Neuigkeiten für Thüringer Gastgeber und Gastgeberinnen kurz zusammengefasst. In dieser Ausgabe ein KI-Spezial.
ⓘQuelle: MarktforschungAb dem 19. Juni 2026 müssen Online-Anbieter einen digitalen Widerrufsbutton bereitstellen. Für Hotels und Restaurants betrifft die neue Pflicht in der Regel nur den Online-Verkauf von terminfreien Gutscheinen. Klassische Zimmerreservierungen oder Restaurantbuchungen mit festem Termin sind vom gesetzlichen Widerrufsrecht ausgenommen. Weiterlesen
ⓘQuelle: Thüringer Tourismus GmbHGerichte stärken die Verantwortung von Chatbot-Betreibern für Inhalte künstlicher Intelligenz. Sowohl das OLG Hamm als auch das LG Hamburg haben entschieden, dass Anbieter für falsche oder unwahre KI-Aussagen haftbar gemacht werden können – etwa im Kontext medizinischer oder anderer sensibler Informationen.
Die Urteile machen deutlich: Betreiber von Chatbots können sich nicht hinter der Technologie verstecken, sondern sind für die erzeugten Inhalte rechtlich verantwortlich. Damit wächst der Druck auf Unternehmen, KI-Ausgaben stärker zu kontrollieren und Risiken durch fehlerhafte Informationen zu minimieren. Weiterlesen
ⓘQuelle: Thüringer Tourismus GmbHKI-Modelle empfehlen Hotels zunehmend auf Basis von Mustern und Informationen aus dem gesamten Web. Klassische SEO reicht dabei oft nicht mehr aus – gefragt sind zusätzliche Strategien.
Drei zentrale Hebel können helfen: Gäste sollten aktiv dazu motiviert werden, in Bewertungen gezielt relevante Begriffe wie „kinderfreundlich“ oder „zentral gelegen“ zu verwenden. Zudem lohnt sich die Pflege von Einträgen in Wikipedia und Wikidata, da diese häufig als strukturierte Datenquelle für KI-Systeme dienen. Ergänzend sollten Hotels exklusive und schwer reproduzierbare Inhalte auf der eigenen Website veröffentlichen, die als einzigartige Informationsquelle von KI-Modellen erkannt werden. Weiterlesen
ⓘQuelle: TTG/MFAb dem 2. August 2026 sind Unternehmen in der EU verpflichtet, bestimmte mithilfe von Künstlicher Intelligenz erzeugte Bilder, Videos und Audiodateien eindeutig als KI-Inhalte zu kennzeichnen. Die Regelung betrifft insbesondere Medien, die für Betrachter oder Zuhörer als authentisch oder real wahrgenommen werden könnten.
Eine aktuelle Analyse von mehr als 25.000 Hotelfotos auf Buchungsplattformen zeigt: Rund 19 Prozent der Bilder weisen Hinweise auf KI-generierte oder KI-bearbeitete Inhalte auf. Besonders hoch war der Anteil in deutschen Großstädten. Die Studie verdeutlicht, dass Hotels zunehmend auf KI-gestützte Bildoptimierung setzen – mit dem Risiko, bei Gästen unrealistische Erwartungen zu wecken und Vertrauen zu verlieren.
Fachleute weisen darauf hin, dass viele Unternehmen die Tragweite der neuen Anforderungen noch unterschätzen. Neben einer klaren Kennzeichnung der Inhalte selbst müssen auch interne Freigabe-, Prüf- und Produktionsprozesse angepasst werden. Nur so lassen sich rechtliche Risiken, Compliance-Verstöße und mögliche Reputationsschäden vermeiden. Weiterlesen
Die Wettbewerbszentrale hat einen Leitfaden zur KI-Kennzeichnung veröffentlicht, der Unternehmen auf die EU-KI-Verordnung vorbereitet. Er erklärt, wie KI-generierte Inhalte wie Bilder, Texte und Videos korrekt zu kennzeichnen sind – insbesondere auch Deepfakes. Ziel ist mehr Transparenz und Verbraucherschutz sowie Orientierung zu Themen wie AI-Washing und Chatbot-Kennzeichnung. Zum Leitfaden
ⓘQuelle: pixabayGoogle macht deutlich, dass die Sichtbarkeit von Hotels und Gastgebern in KI-gestützten Suchergebnissen weiterhin vor allem auf klassischen SEO-Faktoren basiert – nicht auf speziellen „KI-Tricks“. Entscheidend bleiben hochwertige und strukturierte Inhalte, eine saubere technische Optimierung sowie vertrauenswürdige Informationen im Sinne des E-E-A-T-Prinzips. Ergänzend gewinnen strukturierte Daten und konsistente Online-Informationen weiter an Bedeutung, um in KI-basierten Suchumgebungen gut gefunden zu werden. Zum Leitfaden
Eine Amadeus-Umfrage unter 3.000 Reisenden weltweit zeigt eine hohe Bereitschaft, persönliche Daten für bequemere und reibungslosere Reiseabläufe zu teilen. Rund zwei Drittel würden einen KI-basierten Reiseassistenten nutzen, der passende Optionen für Transport, Extras und Hotels vorschlägt und Buchungen übernimmt.
Besonders hoch ist die Zustimmung bei jüngeren Reisenden: 80 Prozent der 18- bis 24-Jährigen unterstützen KI-gestützte Reiseplanung. Als größter Vorteil gilt eine stressfreie Mobilität durch personalisierte Empfehlungen und automatische Anpassungen bei Änderungen. Zudem wünschen sich viele Echtzeit-Updates entlang der gesamten Reisekette sowie vereinfachte Zahlungs- und Ticketlösungen. Fast die Hälfte der Befragten wäre sogar bereit, vorab Führerscheindaten zu hinterlegen, um Mietwagenprozesse zu beschleunigen.
Amadeus baut seine strategische Partnerschaft mit Google weiter aus und verknüpft eigene Reisedaten mit dem Sprachmodell Gemini sowie Google Maps, um personalisierte Reiseempfehlungen zu ermöglichen. Die Zusammenarbeit knüpft an die bereits laufende Migration von Plattformkomponenten in die Google Cloud an und erweitert die globale Infrastruktur des IT-Dienstleisters auf insgesamt 42 Regionen. Weiterlesen
ⓘQuelle: pixelio.de | Rainer SturmOnline-Reiseportale wie Booking, Expedia oder Airbnb reagieren auf den zunehmenden Einfluss von KI-gestützten Chatbots, die immer häufiger Reiseplanung, Suche und Buchungen übernehmen. Um weiterhin sichtbar zu bleiben, erhöhen die großen OTAs ihre Marketingbudgets deutlich.
Im ersten Quartal 2026 investierten die Marktführer laut Meedia Milliardenbeträge in Werbung und Kundenakquise – sowohl in digitale Kanäle als auch in klassische Medien. Die hohen Ausgaben zeigen, wie stark der Wettbewerbsdruck durch neue KI-gestützte Such- und Buchungswege bereits wahrgenommen wird. Weiterlesen
ⓘQuelle: TTG/MFUm ähnliche Fehler wie bei den OTA-Provisionen zu vermeiden, sollte die Hotellerie frühzeitig beginnen, KI-Kosten systematisch zu erfassen, so der Vorschlag von Terence Ronson vom IT-Berater Pertlink. Als Orientierung dient dabei eine neue Kennzahl nach dem Vorbild von RevPAR oder ADR: TCPG (Token Cost per Guest).
Diese Kennzahl misst die Ausgaben für generative KI pro Gast. Grundlage sind sogenannte Tokens – die kleinsten Verarbeitungseinheiten von KI-Modellen, etwa Wortteile oder Zeichenfolgen. Je komplexer und umfangreicher eine KI-Anfrage, desto höher fallen die Kosten aus. Weiterlesen
ⓘQuelle: TTG/MFChatGPT soll sich künftig von einem reinen Chatbot zu einer zentralen Super-App entwickeln. Statt nur auf Nutzereingaben zu reagieren, soll das System selbstständig erkennen, welche Aufgabe ansteht, und passende Tools oder Partnerdienste direkt einbinden.
So könnten etwa Reiseangebote von Anbietern wie Booking.com direkt im Chat-Fenster erscheinen und genutzt werden. Ziel ist eine integrierte Plattform für zahlreiche Alltagsfunktionen – von Information über Buchung bis hin zu Services. Damit orientiert sich das Konzept an asiatischen Super-Apps wie WeChat, die bereits viele digitale Lebensbereiche in einer Anwendung bündeln. Weiterlesen
ⓘQuelle: DRVDer Deutsche Reiseverband (DRV) zeigt in seinem Whitepaper „Agentic AI und Sichtbarkeit in der Reisebranche“, wie stark Künstliche Intelligenz die digitale Reiseplanung verändert. Immer mehr Reisende nutzen KI-Systeme zur Inspiration, zum Angebotsvergleich und für konkrete Entscheidungen.
Der Leitfaden macht deutlich, dass klassische SEO allein nicht mehr ausreicht. Entscheidend wird künftig, ob Reiseangebote von KI-Systemen verstanden, korrekt interpretiert und aktiv empfohlen werden. Unternehmen müssen ihre Inhalte daher so aufbereiten, dass sie in KI-basierten Entscheidungssystemen auffindbar und nutzbar sind. Zum download (für Mitglieder)
ⓘQuelle: Pixabay/guvo59In Stockholm wird ein Café-Konzept getestet, bei dem die Künstliche Intelligenz „Mona“ die operative Steuerung des Betriebs übernimmt. Ziel ist es, Abläufe weitgehend zu automatisieren und den Personaleinsatz deutlich zu reduzieren. Medienberichte zeigen jedoch auch, dass das System bei individuellen Kundenwünschen an technische Grenzen stößt. Das Projekt verdeutlicht damit sowohl die Möglichkeiten als auch die Herausforderungen von KI-gestützter Betriebsführung im Gastgewerbe. Weiterlesen
ⓘQuelle: PixabayDie Platzl Hotels in München nutzen in vier ihrer Küchen ein KI-gestütztes System zur Analyse von Speiseabfällen. Ziel des Projekts ist es, die entstehenden Lebensmittelreste systematisch zu erfassen und dadurch Einsparpotenziale sichtbar zu machen. Innerhalb eines Jahres soll so eine Reduzierung der Abfallmengen um bis zu 30 Prozent erreicht werden. Weiterlesen
ⓘQuelle: pixabayAm 18. September 2026 findet in der Hamburger Hafencity das zweite smart.tourism.forum zum Thema „KI, Open Data – oder bald unsichtbar?“ statt. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Destinationen und Anbieter künftig in KI-generierten Antworten von Systemen wie Google Gemini oder ChatGPT sichtbar bleiben.
Veranstaltet wird das Event von der Compass Tourismus Partner eG und urbnups. Als Special Guest gibt der ehemalige Google-KI-Entwickler Jakob Pörschmann Einblicke in die Funktionsweise moderner KI-Plattformen und deren Anforderungen an touristische Inhalte. Die Teilnehmerzahl ist auf 25 Personen begrenzt, die Teilnahmegebühr beträgt 290 Euro inklusive Unterlagen und Verpflegung. Infos & Anmeldung
ⓘQuelle: pixabayDie rasante Entwicklung der Künstlichen Intelligenz sorgt in Politik, Gesellschaft und Tourismus gleichermaßen für intensive Diskussionen. Zwischen großen Chancen und neuen Herausforderungen stellt sich die Frage: Wo stehen wir heute – und wohin führt die Reise? Darüber spricht Reise vor9 im aktuellen Podcast mit Camil Binas, COO des Travel-Tech-Dienstleisters CFM Media. Zum Podcast
In der sechsten Folge des HotelPartner-Podcasts „AUSGEBUCHT!“ steht der Einfluss von Künstlicher Intelligenz auf das Hotelmarketing im Fokus. Gastgeber und CEO Oliver Meyer spricht mit Philipp Ingenillem von Online Birds darüber, wie sich Hotels auf KI-gestützte Suchanfragen vorbereiten können, um ihre digitale Sichtbarkeit zu sichern.
Der CSO und Gesellschafter beleuchtet dabei sowohl die Herausforderungen als auch die Chancen, die sich durch Tools wie ChatGPT für Direktbuchungen und die Gästegewinnung ergeben. Zum Podcast
ⓘQuelle: KI generiert | TTG