Sichtbarkeit braucht gute Daten
Im „Espresso to know“ gibt Stefan Wagner von spaces360 Einblicke in aktuelle Entwicklungen der KI-gestützten Locationsuche im MICE-Business. Im Mittelpunkt steht die Frage, welche Daten Veranstaltungsorte künftig bereitstellen sollten, damit ihre Angebote von digitalen Systemen gefunden, eingeordnet und weiterverarbeitet werden können.
Dazu gehören zum Beispiel Informationen zu Raumgrößen, Kapazitäten, Ausstattung, Lage, Verfügbarkeit, Preisen oder technischen Möglichkeiten. Je vollständiger und strukturierter diese Informationen vorliegen, desto besser können sie in digitalen Such- und Planungsprozessen genutzt werden.
Auch Themen wie Echtzeit-Angebote, automatisierte Anfragebearbeitung, digitale Grundrisse und neue technische Schnittstellen werden eine Rolle spielen. Sie zeigen, wie sich die Anforderungen an Websites, Buchungsdaten und Dateninfrastrukturen künftig verändern können.
Was entwickelt die TTG?
Auch die Thüringer Tourismus GmbH beschäftigt sich mit der Frage, wie touristisches Wissen künftig besser zugänglich gemacht werden kann. Kolleginnen und Kollegen aus dem Wissensmanagement arbeiten derzeit an der Entwicklung eines eigenen Chatbots.
Im Espresso geben sie Einblicke in den aktuellen Stand, die Ziele und geplanten Funktionen. Dabei wird deutlich, wie digitale Anwendungen touristische Akteure unterstützen können – zum Beispiel beim Auffinden von Informationen oder bei der strukturierten Bereitstellung relevanter Inhalte.
Der Blick aus der Praxis
Wie KI bereits heute im Arbeitsalltag eingesetzt wird, zeigt Tino Seidel von der Event-Agentur DAS SCHWARZE SCHAF. Er berichtet, wie KI in bestehende Prozesse integriert wird, wo sie Abläufe erleichtert und welche Chancen sich daraus für die Branche ergeben.
Der Espresso zeigt damit aus verschiedenen Perspektiven, warum strukturierte Daten, digitale Sichtbarkeit und technisches Verständnis für das MICE-Business immer wichtiger werden.