Unter Federführung des Regionalverbunds Thüringer Wald e.V. und mit Unterstützung der Thüringer Tourismus GmbH kamen Ende Mai 2026 in Suhl Vertreterinnen und Vertreter von ThüringenForst, dem UNESCO-Biosphärenreservat Thüringer Wald, dem Naturpark Thüringer Wald, der Herzoglichen Stiftung Sachsen-Coburg-Gotha, der Deutschen Initiative Mountainbike (DIMB) und der Region Thüringer Meer zusammen. Ziel des Workshops war die gemeinsame Entwicklung erster Inhalte für das neue Konzept „GemeinsamWege“.
Der Name der Kampagne ist bewusst doppeldeutig gewählt: Er steht sowohl für die gemeinsame Nutzung der Waldwege als auch für das gemeinsame Handeln der beteiligten Partner. Im Mittelpunkt steht eine positive, verständliche und einheitliche Ansprache aller Gäste und Nutzergruppen im Wald. Dabei sollen gegenseitige Rücksichtnahme, Verständnis für unterschiedliche Bedürfnisse und ein respektvolles Miteinander gestärkt werden.
Nutzungskonflikte reduzieren, Akzeptanz fördern
Die Kampagne verfolgt das Ziel, Nutzungskonflikte zu reduzieren und die Akzeptanz für die vielfältigen Funktionen des Waldes als Erholungsraum, Lebensraum und Arbeitsplatz zu fördern. Geplant sind praxisnahe und motivierende Botschaften, die Orientierung geben und zu einem verantwortungsvollen Verhalten auf den Wegen beitragen.
Während des Workshops wurden erste Leitbotschaften, Inhalte und Kommunikationsansätze erarbeitet. „Die Ergebnisse werden nun weiterentwickelt und in eine zentrale Landingpage überführt, die künftig als Informations- und Kommunikationsplattform der Kampagne dienen soll. In einem weiteren Workshop werden die beteiligten Partner die konkreten Maßnahmen und Formate für die Ausspielung der Kampagne abstimmen“, erklärt Doreen Schmidt, Produktmanagerin Aktivregion Rennsteig im Thüringer Wald.
Der Start von „GemeinsamWege“ ist für das Frühjahr 2027 vorgesehen. Bis dahin setzen die Partner ihre Zusammenarbeit fort und entwickeln die Kampagne gemeinsam weiter – als starkes Signal für Rücksichtnahme, gegenseitiges Verständnis und ein gutes Miteinander auf Thüringens Waldwegen. Davon profitieren sollen Wandernde, Radfahrende, Hundebesitzer und weitere Waldaktive Personen.




























