Nachhaltigkeit kommunizieren: Was künftig zählt
Viele touristische Akteure zeigen ihr Engagement für Nachhaltigkeit bereits in der Außenkommunikation. Doch pauschale Aussagen wie „nachhaltig“ oder „umweltfreundlich“ reichen künftig nicht mehr aus.
Die EU-Richtlinie „Empowering Consumers for the Green Transition“ (EmpCo) regelt europaweit den Umgang mit Umweltaussagen zu touristischen Angeboten. Betroffen sind Aussagen zu ökologischen oder sozialen Eigenschaften von Reisen. Die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT) hat dazu einen Leitfaden herausgegeben.
Für wen ist der Leitfaden gedacht?
Der Leitfaden richtet sich an touristische Akteure entlang der gesamten Servicekette – darunter Tourist-Informationen, Beherbergungsbetriebe, Gastronomie, Freizeit- und Kultureinrichtungen sowie Destination Management Organisationen.
Best Practice statt Greenwashing
Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Nachhaltigkeit verständlich und nachweisbar kommuniziert werden kann. Der Leitfaden zeigt anhand praktischer Beispiele, welche Formulierungen funktionieren und welche vermieden werden sollten.
Entscheidend ist: nicht pauschal werben, sondern konkrete Maßnahmen, Nachweise oder Zertifizierungen nennen.




























