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Netzwerk schafft Unikat

Quelle: (c) Luise Worms, lumo graphics

handgemacht Saale-Unstrut Netzwerk: Tisch Leuchtenburg zeigt Kraft regionaler Kooperation

Das handgemacht Saale-Unstrut Netzwerk bringt Handmacher zusammen. Ein Tisch aus regionaler Zusammenarbeit zeigt, wie Kooperation neue Produkte schafft. Dabei arbeiten Mathias Scheffel von Einz30 (Thüringen) und Lukas Nelkenbrecher (Sachsen-Anhalt) sogar länderübergreifend zusammen.

Netzwerk als Impulsgeber für neue Produkte

Das handgemacht Saale-Unstrut Netzwerk zeigt, wie aus Austausch und Zusammenarbeit konkrete Produkte entstehen. Handwerker, Produzenten sowie Gastgeber und Gastgeberinnen kommen regelmäßig zusammen, entwickeln Ideen weiter und setzen diese gemeinsam um.

Ein aktuelles Beispiel ist der „Tisch Leuchtenburg“. Er steht exemplarisch für die Stärke des Netzwerks: Regionale Ressourcen, handwerkliches Können und persönliche Begegnungen verbinden sich zu einem marktfähigen Produkt mit Geschichte.

Neben diesem Projekt sind bereits weitere Kooperationen entstanden – etwa Sole-Produkte aus Bad Sulza oder mit Sole veredelte Wurstwaren. Das Netzwerk fungiert damit als Plattform für Innovation im ländlichen Raum.

Von der Begegnung zum fertigen Produkt

Die Idee für den Tisch entwickelte sich aus persönlichen Kontakten innerhalb des Netzwerks. Tischlermeister Mathias Scheffel (EINZ30) und Schmied Lukas Nelkenbrecher (Burgenlandschmiede) arbeiteten gemeinsam an Gestaltung und Umsetzung.

Das verwendete Robinienholz stammt von den Hängen der Leuchtenburg und wurde bereits Jahre zuvor regional verarbeitet. Im Austausch entstand die Idee, aus den verbliebenen Bohlen ein besonderes Möbelstück zu fertigen.

Durch die enge Abstimmung zwischen Holzverarbeitung und Metallgestaltung entstand ein Tisch, der handwerkliche Präzision mit klarer Formensprache verbindet.

Handwerkliche Qualität als Erlebnis

Die Herstellung des Tisches verdeutlicht den hohen Qualitätsanspruch im Netzwerk. Die massive Tischplatte wurde in aufwendiger Handarbeit gefertigt – vom Hobeln über das Verleimen bis hin zum Schleifen und Ölen.

Robinienholz gilt als besonders widerstandsfähig und zeichnet sich durch eine markante Maserung aus. Natürliche Merkmale wie Risse oder Verwachsungen wurden bewusst gestaltet und mit traditionellen Techniken wie Schwalbenschwanz-Verbindungen stabilisiert.

Das Ergebnis ist ein langlebiges Produkt mit hohem emotionalen Wert – ein Beispiel für nachhaltige Produktion und regionale Identität.

Bedeutung für den Tourismus

Für den Tourismus in der Region bietet „handgemacht Saale-Unstrut“ wichtige Anknüpfungspunkte. Gäste erleben regionale Produkte direkt bei den Erzeugern, nehmen an Mitmach-Angeboten teil oder entdecken die Produkte in der Gastronomie.

Das Netzwerk stärkt damit nicht nur die regionale Wertschöpfung, sondern auch die touristische Profilierung. Authentische Angebote und persönliche Geschichten tragen zur Attraktivität der Region bei.

Hintergrund: handgemacht Saale-Unstrut

„handgemacht Saale-Unstrut“ ist ein Kooperationsprojekt der Saale-Unstrut Tourismus GmbH und der Strukturentwicklungs- und Wirtschaftsfördergesellschaft Burgenlandkreis mbH (SEWIG).

Das Netzwerk vereint Akteure aus Handwerk, Landwirtschaft und Kreativwirtschaft. Regelmäßige Treffen – sogenannte handgemacht-Foren – fördern den Austausch und stoßen neue Kooperationen an.

Ziel ist es, regionale Produkte sichtbar zu machen, Produzenten zu vernetzen und innovative Angebote für Einheimische sowie Gäste zu schaffen.

Kontakte für Rückfragen

Saale-Unstrut-Tourismus GmbH
Karsten Hey | Neuer Steinweg 1 | 06618 Naumburg
hey@saale-unstrut-tourismus.de

handgemacht Saale-Unstrut
Webseite: https://www.handgemacht-saale-unstrut.de/handmacher/
Instagram: https://www.instagram.com/handgemacht_saale.unstrut/



Autor/-in: Heidi Heldt

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