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Diamond Grinding – Qualitätssprung für Thüringer Städtekette

Quelle: TTG

Sichere und attraktive Verbesserung des Radfernwegs Thüringer Städtekette im Weimarer Land

Der Radfernweg Thüringer Städtekette, als Teilabschnitt der D-Route 4, führte bei Hopfgarten im Weimarer Land auf einer Länge von 300 m über unebenes Kopfsteinpflaster. Insbesondere bei nasser Fahrbahn war die Sturzgefahr für Radfahrende sehr hoch.

Dank enger Kooperation zwischen Tourismusverbänden, Landkreisen und der TTG nahm der Landkreis Weimarer Land diesen Zustand zum Anlass, um eine Verbesserung der Oberflächenqualität herbeizuführen und den Radweg, welcher einer von vier ADFC-Klassifizierten Radfernwegen im Freistaat ist, sicherer sowie attraktiver zu machen.
Die Maßnahme ist Teil mehrerer Bauvorhaben entlang des 230 km langen Weges, welche sich in Summe positiv auf die Bewertung des Radweges insgesamt auswirken und eventuell die Höherstufung von aktuell drei Sternen auf vier Sterne bei der Re-Klassifizierung zum 01.01.2028 zulassen.

Neues Bauverfahren erstmals in Thüringen angewendet

Neben der bisher angewandten Methode „Ausbau und Ersetzen durch Asphalt“ gibt es ein neues Verfahren, was nicht nur günstiger und ressourcenschonender, sondern auch nachhaltiger ist –  das Diamond Grinding. Dabei wird das Kopfsteinpflaster mit einer speziellen Maschine abgeschliffen, um die Griffigkeit zu verbessern und Unebenheiten zu glätten. Neben Kopfsteinpflaster können auch Oberflächen, wie Asphalt und Beton bearbeitet werden. Diese Methode bietet eine deutlich kürzere Bauzeit und geringere logistische Belastung des betroffenen Bauabschnitts. Beim Bearbeiten des Pflasters wird lediglich ein Bruchteil der Emissionen und Baustoffe benötigt, welche herkömmliche Verfahren in Anspruch nehmen. Weitere Vorteile eines durch „Precision Grinding“ bearbeiteten Pflasters sind die Verbesserung der Verkehrssicherheit, Lärmminderung, Erhöhung des Fahrkomforts und Barrierefreiheit – keine störenden Kanten im Bereich der Bearbeitung, selbst für Handbikes, Rollstühle, Rollatoren oder Kinderwagen.

Blick auf AsphaltQuelle: Kreis Weimarer Land

Am 19.11. wurde das Verfahren vor Ort durch das ausführende Unternehmen vorgestellt, sodass sich interessierte Landkreise und Kommunen aus ganz Thüringen vom Erfolg der Maßnahme überzeugen konnten. Das Potenzial, dieses Verfahren an unzähligen weiteren Kopfsteinpflaster-Wegen in Thüringen durchzuführen ist groß.

Förderung der Maßnahme durch den Freistaat Thüringen

Im Rahmen der Veranstaltung konnte der Staatssekretär des Thüringer Ministeriums für Wirtschaft, Landwirtschaft und Ländlichen Raum, Herr Marcus Malsch einen Fördermittelbescheid für das Vorhaben an den Kreis Weimarer Land übergeben. „Thüringen, als Grünes Herz Deutschlands, steht für das aktiv sein, für das Radfahren und für die Bewegung in der Natur. Dazu braucht es gut ausgebaute, qualitativ hochwertige und sichere Radwegeverbindungen, welche sowohl den Gästen, als auch der einheimischen Bevölkerung, zur Verfügung stehen. Tourismus findet auch vor der eigenen Haustür statt, deshalb bin ich froh, dass der Freistaat Thüringen dieses Projekt so unterstützt.“ – so Malsch.

FördermittelübergabeQuelle: Kreis Weimarer Land

Vorhaben dieser Art sind am Radfernweg Thüringer Städtekette sowie am Saaleradweg oder dem Iron-Curtain-Trail im Rahmen der D-Routen Förderung des BALM ebenfalls förderfähig.

Bei Interesse oder Fragen steht Ihnen der Themenkoordinator für Touristische Radwege und Aktivtourismus, Tom Engelhaupt, gerne zur Verfügung.



Thüringer Tourismus GmbH
Innovation & Qualität I Themenkoordination Touristische Radwege und Aktivtourismus
E-Mail: t.engelhaupt@thueringen-entdecken.de
Telefon: +49 361 3742229
BEITRAG VOM:
19. November 2025

Kategorien:
Infrastruktur · Mobilität · Natur&Aktiv · Produkt & Qualität · Rad · Radwege


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