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Vernetzungstouren im Altenburger Land

Quelle: Sandra Kayser, Kristin Ludwig | TVAL,

Vernetzungstouren für ein starkes Netzwerk im Altenburger Land 2025

Warum Vernetzungstouren?

Empfehlungsmarketing ist eine tragende Säule im Tourismus. Orte, Angebote und Menschen lassen sich am besten empfehlen, wenn man sie selbst erlebt hat. Genau hier setzen die Vernetzungstouren des Tourismusverband Altenburger Land e.V. an: Sie bringen Akteurinnen und Akteure aus Tourismus, Kultur, Wirtschaft, Vereinen und Regionalentwicklung zusammen, um die Region aus erster Hand kennenzulernen und Erfahrungen auszutauschen. Nur so kann ein lebendiges und erfolgreiches Netzwerk entstehen.

Der Verband führte im Herbst 2025 fünf abwechslungsreiche Touren durch – in die Pleißenaue, das Schnaudertal, das Obstland, das Sprottental und das Wieratal – und reiste dabei mit Bussen der THÜSAC Personennahverkehrsgesellschaft mbH. Jede dieser Fahrten machte sichtbar, mit wie viel Engagement und Kreativität die Menschen im Altenburger Land ihre Orte gestalten und weiterentwickeln.

Fünf Touren – ein gemeinsamer Blick auf die Region

Den Anfang machte die Tour durch die Pleißenaue – eine Region, in der Geschichte, Natur und Vereinsleben eng miteinander verbunden sind. Vom traditionsreichen Rittergut Treben über das Vogelschutzgebiet Haselbacher Teiche bis zum Fallschirmclub Nobitz (OFC) reichte die Bandbreite der Eindrücke. Der Oldtimerclub Windischleuba und das Museum in Lehma präsentierten Technikgeschichte zum Anfassen, während der Hof Klau mit authentischen Einblicken in das Leben auf dem Land den Tag abrundete.

Die zweite Fahrt führte ins Schnaudertal. Im Bernsteinhof Rositz und der Heimatscheune wurde regionale Baukultur erlebbar. Der Kreativkonsum Kriebitzsch und mellinghoff-design zeigten, wie Handwerk, Kunst und Innovation zusammenwirken können. Beim Mittagessen in der Zeche Molbitz verbanden sich kulinarische Genüsse mit spannenden Geschichten über den Bergbau. Zum Abschluss gewährten die Neue Wildnis Falkenhain und die Kirche in Lucka Einblicke in Naturraum und regionale Geschichte.

Die dritte Tour führte in das Obstland. Das Dorfmuseum Altkirchen und das Wasserschloss Dobitschen boten eindrucksvolle Einblicke in Geschichte und Lebensweise vergangener Zeiten. Im Kunsthaus No7 standen die Werke des Malers Andreas Hinkel im Mittelpunkt, ergänzt durch persönlichen Austausch und künstlerische Inspiration. Ein Besuch in der Bäckerei Gerth machte regionale Backtradition erlebbar, bevor die Kirchen in Großröda und Tegwitz den Tag abrundeten.

In der vierten Vernetzungstour erkundeten die Teilnehmenden das Sprottental. Im Schloss und Park Tannenfeld wurden Geschichte und Gartendenkmalpflege anschaulich vermittelt, das Miniaturdorf Klein-Nöbdenitz zeigte die Baukultur der Region im Kleinen. In der Kunstkirche Lohma und beim Besuch des Reußischen Hofs Schmölln stand der Austausch im Mittelpunkt. Mit Stationen im historischen Bergkeller in Schmölln und der Kirche Ponitz fand der Tag einen eindrucksvollen Abschluss.

Die letzte Vernetzungstour führte in das Wieratal. Bei Immer(k)auf Taupadel stand ein modernes Nahversorgungskonzept im Fokus, das Produkte und digitale Technik verbindet. Die Naturoase „Alte Mühle Saara“ zeigte, wie Umweltbildung und Erholung sinnvoll kombiniert werden können. Der Hörspaziergang auf dem gerade entstehenden Viadukteweg zwischen Boderitz und Nirkendorf machte die Region auditiv erlebbar, bevor Bauchs Hof in Ehrenhain Einblicke in landwirtschaftliche Arbeit und regionale Entwicklung bot.

Eine Gruppe von Menschen steht in einer herbstlichen Landschaft. Alle tragen dicke Winterjacken, die rot, weiß und grün sind. Alle lächeln in die Kamera. Es ist ein typisches Gruppenbild. Quelle: Sandra Kayser | TVAL,

Vernetzungstour durch das Sprottental im Altenburger Land

Netzwerk, Austausch und gemeinsame Perspektiven

Mit dem Besuch im Wieratal wurden 2025 alle Regionen des Altenburger Landes bereist – ein Jahr voller Eindrücke, Begegnungen und engagierter Gastgeberinnen und Gastgeber.

Die Vernetzungstouren sind weit mehr als reine Erkundungsfahrten. Sie fördern das gegenseitige Verständnis, regen Kooperationen an und stärken die persönliche Verbindung zwischen touristischen Partnern. Nur wer die Angebote, Geschichten und Menschen seiner Region kennt, kann Gästen authentische Empfehlungen geben und Begeisterung weitertragen. So entsteht ein lebendiges Netzwerk, das die touristische Entwicklung des Altenburger Landes nachhaltig unterstützt.

Ein herzlicher Dank gilt allen Akteurinnen und Akteuren, die ihre Einrichtungen, Vereine und Organisationen geöffnet, vorgestellt und mit großem Engagement präsentiert haben. Ebenso gilt der Dank all jenen, die mit Interesse und Offenheit den zahlreichen Orten und Projekten im Altenburger Land begegnet sind.
Ihr Einsatz, Ihre Leidenschaft und Ihr Mitwirken sind die Grundlage für den Zusammenhalt und den Erfolg dieser Region.



Autorin: Kristin Ludwig
Tourismusverband Altenburger Land e.V.
Content Management
E-Mail: kristin.ludwig@altenburg.travel
Telefon: + 49 3447 896684
BEITRAG VOM:
11. November 2025

Kategorien:
Altenburger Land · Kulinarik · Marketing · Produkt & Qualität · Produktentwicklung · TV Altenburger Land


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