Die Tourismusbranche konnte im Jahr 2024 einen Umsatz von rund 4,17 Mrd. Euro erzielen. Dies entspricht einem Anstieg von 10 % im Vergleich zum Jahr 2019. Einen großen Anteil haben die 72,5 Millionen Tagesausflüge, die einen Umsatz von rund 2,2 Mrd. Euro verzeichnen. Die rund 13,76 Millionen Übernachtungen in touristischen Betrieben konnten rund 1,98 Mrd. Euro zur regionalen Wirtschaft beisteuern.
Fast jeder zweite Euro von Übernachtungsgästen und Tagesgästen floss dabei direkt ins Gastgewerbe einschließlich Beherbergung (1,98 Mrd. Euro). Aber auch der Einzelhandel (1,25 Mrd. Euro) und Dienstleistungen (935,1 Mio. Euro) profitieren vom Tourismus.
Den größten Anstieg konnte das Segment Touristik- und Dauercamping sowie Reisemobiltourismus verzeichnen. Mit einem Bruttoumsatz von 89,4 Mio. Euro konnte ein Anstieg von 45,1 % zum Jahr 2019 erzielt werden. Im Vergleich zu 2014 konnte das Segment seinen Umsatz fast verdoppeln (+99,1 %).
Im Vergleich mit führenden Industriebranchen, liegt der Tourismus auf Augenhöhe mit der Herstellung von Metallerzeugnissen und der Herstellung von Nahrungs- und Futtermitteln und lässt wichtige Industriebranchen wie die Automobilbranche und den Maschinenbau hinter sich.
Von der touristischen Nachfrage könnten rund 82.567 Personen ein durchschnittliches Primäreinkommen beziehen. Insgesamt fließen etwa 390 Mio. Euro an Einnahmen aus Steuern pro Jahr in die öffentlichen Kassen.
Trotz eines Rückgangs der Übernachtungen in touristischen Betrieben (-1,2 %) und Tagesreisen (-6,5 %), konnte die touristische Wertschöpfung um 11,8 % gesteigert werden. Es liegt nahe, dass dies auf die steigende Inflation und der daraus resultierenden steigenden Preise zurückzuführen ist.





























