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Wirtschaftsfaktor Tourismus: Thüringen erzielt 2024 über 4 Milliarden Euro Umsatz

Quelle: Thüringer Tourismus GmbH

5 Fakten, die ihr kennen solltet:

  1. Über 4 Milliarden Euro Bruttoumsatz erwirtschaftet die Branche in Thüringen jährlich
  2. Rund 82.500 Personen könnten aus dem Tourismus ein durchschnittliches Primäreinkommen erzielen.
  3. 390 Millionen Euro Einnahmen aus Steuern fließen pro Jahr in die öffentlichen Kassen
  4. Tagestouristen generieren 2,2 Milliarden Euro Umsatz – eine erhebliche Säule für Museen, Gasthäuser oder den Handel
  5. Tourismus finanziert Lebensqualität: Bäder, Radwege, Buslinien

Die Tourismusbranche konnte im Jahr 2024 einen Umsatz von rund 4,17 Mrd. Euro erzielen. Dies entspricht einem Anstieg von 10 % im Vergleich zum Jahr 2019. Einen großen Anteil haben die 72,5 Millionen Tagesausflüge, die einen Umsatz von rund 2,2 Mrd. Euro verzeichnen. Die rund 13,76 Millionen Übernachtungen in touristischen Betrieben konnten rund 1,98 Mrd. Euro zur regionalen Wirtschaft beisteuern.

Fast jeder zweite Euro von Übernachtungsgästen und Tagesgästen floss dabei direkt ins Gastgewerbe einschließlich Beherbergung (1,98 Mrd. Euro). Aber auch der Einzelhandel (1,25 Mrd. Euro) und Dienstleistungen (935,1 Mio. Euro) profitieren vom Tourismus.

Den größten Anstieg konnte das Segment Touristik- und Dauercamping sowie Reisemobiltourismus verzeichnen. Mit einem Bruttoumsatz von 89,4 Mio. Euro konnte ein Anstieg von 45,1 % zum Jahr 2019 erzielt werden. Im Vergleich zu 2014 konnte das Segment seinen Umsatz fast verdoppeln (+99,1 %).

Im Vergleich mit führenden Industriebranchen, liegt der Tourismus auf Augenhöhe mit der Herstellung von Metallerzeugnissen und der Herstellung von Nahrungs- und Futtermitteln und lässt wichtige Industriebranchen wie die Automobilbranche und den Maschinenbau hinter sich.

Von der touristischen Nachfrage könnten rund 82.567 Personen ein durchschnittliches Primäreinkommen beziehen. Insgesamt fließen etwa 390 Mio. Euro an Einnahmen aus Steuern pro Jahr in die öffentlichen Kassen.

Trotz eines Rückgangs der Übernachtungen in touristischen Betrieben (-1,2 %) und Tagesreisen (-6,5 %), konnte die touristische Wertschöpfung um 11,8 % gesteigert werden. Es liegt nahe, dass dies auf die steigende Inflation und der daraus resultierenden steigenden Preise zurückzuführen ist.

Mareike Sager
Thüringer Tourismus GmbH

Umsetzungsmanagement

+49 361 3742238
 
 
 

3 einfache Schritte für mehr Tourismusakzeptanz

  1. Bringen Sie es auf eine Seite
    Ein übersichtliches Argumentationsblatt mit klaren Botschaften wirkt stärker als jede PowerPoint. Diese Grundlage zeigt, wie viele Jobs, wie viel Umsatz und wie viel Steuereinnahmen der Tourismus konkret in Ihrer Kommune erzeugt – und was es ohne ihn nicht gäbe. Perfekt für die nächste Haushaltsrunde oder den schnellen Zugriff im Stadtrat. Übrigens: Auch Betriebe lassen sich mit diesen Daten zu Investitionen motivieren.
  2. Laden Sie zum Perspektivwechsel ein
    Ein geführter Spaziergang oder ein Ortstermin mit Entscheidungsträgern zeigt mehr als tausend Worte. Er kann zeigen, wo Tourismus wirkt – ob Radweg, Gastronomiebetrieb oder Kulturort. Wer sieht, was Tourismus vor Ort leistet, versteht schneller den Mehrwert.
  3. Aktivieren Sie die Bürger
    Einwohner, die mitreden dürfen, werden zu Verbündeten – auch politisch. Laden Sie zu einem offenen Bürgerdialog ein und sprecht über Tourismus im Alltag. Wer versteht, wie Tourismus das Leben vor Ort verbessert, wird das auch im Wahllokal oder Ehrenamt vertreten.

Eine ausführliche Erläuterung sowie eine übersichtliche Aufbereitung der Daten wird in den kommenden Wochen im Tourismusnetzwerk veröffentlicht.

Den gesamten Wirtschaftsfaktor für Thüringen können Sie hier downloaden:

Wirtschaftsfaktor 2024 (791.2 KiB)



Autorin: Mareike Sager
Thüringer Tourismus GmbH
Umsetzungsmanagement
E-Mail: m.sager@thueringen-entdecken.de
Telefon: +49 361 3742238
Telefax: +49 361 3742299
BEITRAG VOM:
5. November 2025

Kategorien:
Marktforschung · Marktforschung/Trends · Statistik · Studien · Tourismusstrategie


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