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Tourismus wirkt! Aber wie sag ich´s dem Stadtrat?

Quelle: KI generiert | TTG

Argumente für Wertschöpfung und Tourismusakzeptanz im politischen Raum

Tourismus wirkt – doch nicht immer wird das im politischen Raum gesehen. Gerade wenn Budgets knapp sind, steht die „freiwillige Aufgabe“ schnell hinten an. Mit den frischen Ergebnissen zum Wirtschaftsfaktor Tourismus im Gepäck wollen wir diskutieren: Wie gewinnen wir Lokalpolitiker für unsere Sache, welche Argumente verfangen, und welche Erfahrungen haben andere gemacht? Bringt eure Beispiele mit – und nehmt neue Impulse aus der Community wieder mit nach Hause.

Was ist eigentlich das Problem?

Obwohl der Tourismus in Thüringen Milliarden bewegt und zehntausende Jobs in der Fläche sichert, wird er in vielen, auch tourismusrelevanten Kommunen als „Nice to have“ behandelt. Tourismusfinanzierung ist eine freiwillige Aufgabe – das bedeutet: Im Zweifel wird zuerst bei uns gestrichen. Viele Entscheidungsträger wissen schlicht nicht, was Tourismus als Querschnittsbranche konkret leistet – für Wertschöpfung, Steueraufkommen, Lebensqualität und Gemeinwohl.
Und genau da setzen wir an.

5 Fakten, die ihr kennen solltet

  1. Über 4 Milliarden Euro Bruttoumsatz erwirtschaftet die Branche in Thüringen jährlich
  2. Rund 82.500 Personen beziehen direkt oder indirekt ein Einkommen aus dem Tourismus (Einkommensäquivalente)
  3. 390 Millionen Euro Einnahmen aus Steuern fließen pro Jahr in die öffentlichen Kassen
  4. Tagestouristen generieren 2,2 Milliarden Euro Umsatz – eine erhebliche Säule für Museen, Gasthäuser oder den Handel
  5. Tourismus finanziert Lebensqualität: Bäder, Radwege, Buslinien

Drei einfache Schritte für mehr Tourismusakzeptanz

  1. Bringt es auf eine Seite: Ein übersichtliches Argumentationsblatt mit klaren Botschaften wirkt stärker als jede PowerPoint. Diese Grundlage zeigt, wie viele Jobs, wie viel Umsatz und wie viel Steuereinnahmen der Tourismus konkret in Eurer Kommune erzeugt – und was es ohne ihn nicht gäbe. Perfekt für die nächste Haushaltsrunde oder den schnellen Zugriff im Stadtrat. Übrigens: Auch Betriebe lassen sich mit diesen Daten zu Investitionen motivieren.
  2.  Ladet zum Perspektivwechsel ein: Ein geführter Spaziergang oder ein Ortstermin mit Entscheidungsträgern zeigt mehr als tausend Worte. Er kann zeigen, wo Tourismus wirkt – ob Radweg, Gastronomiebetrieb oder Kulturort. Wer sieht, was Tourismus vor Ort leistet, versteht schneller den Mehrwert.
  3. Aktiviert eure Bürger: Einwohner, die mitreden dürfen, werden zu Verbündeten – auch politisch. Ladet zu einem offenen Bürgerdialog ein und sprecht über Tourismus imAlltag. Wer versteht, wie Tourismus das Leben vor Ort verbessert, wird das auch im Wahllokal oder Ehrenamt vertreten.

Gemeinsam schaffen wir neue Narrative

Wie wir unsere Branche erzählen, können wir selbst gestalten. Am besten gemeinsam. Neugierig geworden? Dann diskutiert mit uns weiter – beim „Espresso to Know“ am 12.11.2025 um 09:00 Uhr. Zum Einstieg in unser offenes Diskussionsformat hat das DWIF noch mehr Zahlen, Daten und motivierende Fakten rund um den aktuellen Wirtschaftsfaktor Tourismus im Gepäck. Meldet euch jetzt an, bringt eure Perspektiven mit – und nehmt gute Argumente mit zurück in eure Kommune.

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BEITRAG VOM:
15. Oktober 2025

Kategorien:
DMO/LMO · Institution · TTG · Veranstaltung /Workshop


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