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Neues Angebot in Zella-Mehlis: Drei-Felsen-Pfad wurde eingeweiht

Quelle: Caroline Siegmund | Regionalverbund Thüringer Wald e.V.

Er führt zu traumhaften Aussichtspunkten und versteckt liegenden Felsen, durch idyllische Waldabschnitte und dichte Wälder und lädt zum Durchatmen und Staunen ein: Vor wenigen Tagen wurde der 9,4 Kilometer lange Drei-Felsen-Pfad in Zella-Mehlis eingeweiht. Als einer von nunmehr sieben Themenwanderwegen bietet er ein unvergleichbares Erlebnis und erweitert das Angebot für Wanderer und Naturfreunde des Staatlich anerkannten Erholungsort. „Ob für den Wochenendausflug, den Aktivurlaub oder einfach für eine kurze Auszeit – auch dieser Weg ist ein echter Gewinn für alle, die ‚Draußen-Lust‘ verspüren“, sagte Bürgermeister Torsten Widder zur Eröffnungstour.

Der Staatlich anerkannte Erholungsort Zella-Mehlis habe sich in den vergangenen Jahren stetig weiterentwickelt, nicht nur als beliebter Wohnort, sondern auch als Tourismusstandort im Thüringer Wald. „Mit einem gut ausgebauten Wanderwegenetz, thematischen Routen und
vielen familienfreundlichen Angeboten laden wir Einheimische und Gäste gleichermaßen dazu ein, die Schönheit unserer Naturregion zu entdecken. Mit dem neuen „,Drei-Felsen-Pfad“ wird unser Anspruch weitergeführt: naturverbunden, gut begehbar und erlebnisreich“, so  Torsten Widder weiter. 

Der Verwaltungschef dankte Wanderwegewart Bernd Braband für die Idee und allen, die sich an der Umsetzung beteiligt haben. Sein Dank galt auch dem Forstamt Oberhof mit Revierförster Thomas Noack, Holzkünstler Andreas Happ, der eine Bank für den Wanderweg gestaltete, dem Landratsamt Schmalkalden-Meiningen für die finanzielle Unterstützung sowie der Zella-Mehliser Bergwacht, die im Rahmen der Eröffnung eine Kletter- und Rettungsübung vorführte. 

Drei markante Felsen als Namensgeber

Der Rundwanderweg startet am Sportplatz Alte Straße in Zella-Mehlis und führt über den Stachelsrain und den Naturlehrpfad hinein in eine abwechslungsreiche Landschaft. Nach dem Abzweig Felsenpfad folgen drei markante Felsen mit herrlichen Aussichten als Namensgeber und Höhepunkte der Tour: der Heinrichsbacher Stein (750m ü. NN) – ein Paradies für Kletterfreunde –, der etwas im Wald versteckte Kaltenbrunner Stein (849m ü. NN) mit seiner besonderen Lichtstimmung sowie der Gebrannte Stein (897m ü. NN), der weite Blicke zum Rennsteig und zur Hohen zur garantiert. 

Unterwegs lädt eine liebevoll geschnitzte Bank zur Pause ein. Die Anschaffung wurde ermöglicht durch eine Zuwendung aus Fördermitteln des Landkreises sowie die Aufstockung aus Kurbeitragsmitteln. Zum gemütlichen Abschluss bietet sich die Bergbaude Veilchenbrunnen an, bevor es über die Dammwiese zurück zum Ausgangspunkt geht.

Besondere Hinweise

Wegen Rutschgefahr sollten das Betreten von moosbedeckten Steinen und Felsen vermieden werden. Auf Totholz, Äste und eventuelle Hindernisse ist zu achten. Das Erklimmen und Klettern an den Felsen geschieht auf eigene Gefahr.

Aufgrund von Waldpflegearbeiten in dem Gebiet kann es Anfang Oktober zu einer etwa einwöchigen Einschränkung kommen. Das Forstamt meldet die direkt betroffenen Abschnitte über die Thüringer Wald-App.



Autorin: Susann Eberlein
Regionalverbund Thüringer Wald e.V.
Pressesprecherin
E-Mail: presse@thueringer-wald.com
Telefon: +49 173 5645406
BEITRAG VOM:
9. September 2025

Kategorien:
Natur&Aktiv · Produkt & Qualität · Produktentwicklung · Regionalverbund TW · Thüringer Wald · Wandern · Wanderwege


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