ⓘQuelle: G. WerrmannStille Wasserflächen, Pionierwälder, seltene Moose und Flechten sowie Lebensräume für bedrohte Arten wie Bartfledermaus, Schlingnatter oder Uhu: Der Staatsbruch Lehesten im Herzen des Landkreises Saalfeld-Rudolstadt ist ein faszinierendes Naturjuwel. Und ein eindrucksvolles Beispiel für den Wandel von einer einst intensiv genutzten Industriefläche hin zu einem wertvollen Ort für Naturerleben, Umweltbildung und sanften Tourismus.
Auf dem Gelände des ehemaligen Schieferbergwerks hat sich eine außergewöhnliche Landschaft mit steilen Felswänden, klaren Gewässern und einer großen Artenvielfalt entwickelt. Damit ist der Staatsbruch Lehesten, der direkt am Grünen Band liegt und über Wanderwege wie dem Rennsteig gut erschlossen ist, ein würdiger Kandidat im Rennen um den Titel „Naturwunder 2025“. Die Abstimmung läuft noch bis zum 28. September 2025.
Die Wahl wird von der Heinz Sielmann Stiftung organisiert und rückt herausragende Naturgebiete in den Mittelpunkt, die durch ihre Einzigartigkeit, Schönheit und ökologische Bedeutung beeindrucken. Ziel ist es, die Öffentlichkeit für den Wert unserer natürlichen Lebensräume zu sensibilisieren und deren Schutz sowie nachhaltige Nutzung stärker ins Bewusstsein zu rücken.
So einfach geht’s:
Auf dem Weg zum Titel „Naturwunder 2025“ zählt jede Stimme. Jetzt voten – und Naturgeschichte schreiben!