Erneuter Lockdown für Tourismuswirtschaft | aktuelle Zahlen

19. November 2020
Aktuelle Informationen zum Corona-Virus / COVID-19 finden Sie hier.

Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Tourismuswirtschaft im Land Thüringen

Die deutsche Tourismuswirtschaft befand sich bis Ende Oktober mitten in der ersten Recovery-Phase. Nun wurde die Branche rund um Tourismus, Gastronomie, Kultur- und Freizeitwirtschaft im Zuge des zweiten Lockdowns im November erneut in den Stillstand versetzt: keine Gäste zur Beherbergung mit touristischem Zweck, keine Tagesausflüge, keine Restaurantbesuche, keine Museumsbesuche. Ein neuerlicher Lockdown im November wird in Thüringen ähnliche Effekte wie im April 2020 nach sich ziehen, bei dem die gewerblichen Beherbergungsbetriebe ein Nachfrageminus von 87 Prozent bilanzierten. Der November macht in einem Normaljahr 6,7 Prozent der Übernachtungsnachfrage in Thüringen am Gesamtjahr aus. Prognosen für den Dezember können aus aktueller Sicht noch nicht gegeben werden.

Übernachtungszahlen: Leichte Stabilisierung durch erneuten Lockdown in Gefahr

Neues aus dem dwif-Corona-Kompass

Mit Spannung wurde erwartet, wie sich die Zahlen in den Sommerferienmonaten Juli und August entwickeln würden, wo ein Großteil der Deutschen Urlaub im eigenen Land machte – so zumindest die Hoffnung. Und tatsächlich waren die Zahlen besser als in den Vormonaten Juni und Mai bzw. weniger schlecht: Thüringenweit beliefen sich die Übernachtungsrückgänge im August auf 18,7 Prozent (Juli: -19,7 Prozent), bundesweit waren es -14,2 Prozent (Juli: -22,6 Prozent), insgesamt also eine Entwicklung in etwa auf dem Bundesniveau.

Im Zeitraum Januar-August 2020 verzeichneten die rund 1.300 gewerblichen Beherbergungsbetriebe Thüringens rund 4,4 Mio. Übernachtungen und somit etwa 2,6 Mio. (36,8 Prozent) weniger als im Vorjahreszeitraum 2019. Die Spannweite Entwicklungen der Regionen reichte im Saaleland von -27,2 Prozent bis zu den Städten Eisenach, Erfurt, Jena, Weimar, mit -47,1 Prozent. Die Auslastung verringerte sich landes- und bundesweit um rund 10 Prozentpunkte.

Weitere Unterschiede hinsichtlich der Nachfrage erschließen sich bei Betrachtung der Destinationstypen. Während die Städte die mit Abstand größten Verluste hinnehmen mussten, lag das Minus bei den Küsten- und Seenregionen am geringsten. Die deutschen Mittelgebirgsregionen bilanzierten im Zeitraum Januar-August 2020 ein Minus von 36,4 Prozent. Die Thüringer Vertreter platzierten sich um diesen Durchschnittswert mit einer Entwicklungsspanne von -27,9 Prozent (Thüringer Rhön) und -46,0 Prozent (Südharz Kyffhäuser).

Die Hoffnungen vieler Unternehmer*innen in Thüringen liegen in den Herbstmonaten bis Oktober. Belastbare Daten liegen allerdings noch nicht vor und Unsicherheiten rund um Beherbergungsverbote und einen erneuten Lockdown dämpften das Geschäft.

Insgesamt bleibt die Marktentwicklung durch Reisewarnungen, Lockdown und Ängste potenzieller Reisender sehr labil. So schlägt der zweite Tourismus- und Freizeit-Lockdown in der bisherigen ersten Recovery-Phase, die damit ein jähes Ende fand, voll durch. Dadurch entstehen zusätzliche Unsicherheiten bei Anbietenden und Nachfrager*innen für die Planungen in den kommenden Monaten. Direkte Effekte sind bereits jetzt etwa durch zunehmende Stornierungen für die Folgemonate oder eine Zurückhaltung bei der Zahl der Vorbuchungen zu beobachten.

Für Betriebe und Destinationen bedeutet das:

  • Verändertes Buchungsverhalten berücksichtigen: Flexibilität einbauen, Stornobedingungen anpassen, Sicherheit über Kommunikation geben, Hygienemaßnahmen umsetzen
  • Kundenbindungsmaßnahmen nehmen weiter an Bedeutung zu
  • Krisen- und Recovery-Monitoring in den Destinationen ausbauen
  • Geschäftsmodelle und neue Wege der Kund*innenansprache prüfen (z. B. Themen- und Zielgruppenausrichtung anpassen)
  • Lobbyarbeit im Tourismus stärken

Tipp: Weitere Informationen zu Umsatzausfällen und aktuellen Entwicklungen lesen Sie im dwif-Corona-Kompass unter www.dwif.de/news-events/corona-kompass.html;
Zum Destinationsmanagement in Corona-Krisenzeiten finden Sie weitere Anregungen unter https://dwif.de/news/item/corona-agilitaet-destinationsmanagement.html;
Im neu erschienen Leitfaden für Destinationen „Tourismus digital“ finden Sie weitere Informationen rund um das Thema Digitalisierung: https://thueringen.tourismusnetzwerk.info/2020/11/16/tourismus-digital-3-leitfaden-fuer-destinationen/

 

Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Tagesreisen und die Freizeitwirtschaft

Der Tagestourismus ist ein Standbein für den Tourismus in Thüringen und wichtig für eine kontinuierliche Auslastung vieler Einrichtungen und Anbieter. Im Zuge der Auswirkungen der Corona-Pandemie wurde im Rahmen des dwif-Tagesreisenmonitors in den Monaten März und April bundesweit ein Rückgang der Tagesausflüge bis zu 70 Prozent gemessen (aktuelle Daten für Thüringen liegen leider nicht vor). Die weiteren Ergebnisse zeigen, dass die Zahl der Tagesausflüge im Zeitraum zwischen Januar und September 2020 insgesamt „nur“ um 12 Prozent zurückgegangen ist.

Quelle: dwif-Tagesreisenmonitor 2020

Gleichzeitig erfolgte im Zuge der ersten Recovery-Phase eine Verlagerung auf „naturnahe Aktivitäten“ wie Radfahren, Wandern oder die Fahrt ins Blaue. Dagegen waren vor allem die Aktivitäten Veranstaltungsbesuch (fehlendes Angebot) und Besuch von Freizeiteinrichtungen rückläufig. Zunächst sprangen die Tagesausflüge im näheren Wohnumfeld wieder an. Im Verlauf des Sommers normalisierten sich die zurückgelegten Distanzen weiter. Gleichzeitig waren im August und September Überkompensationseffekte zur Hauptreisezeit aufgrund teilweise ausgefallener Übernachtungsreisen festzustellen. Die Erwartungen an eine schnelle Erholung der Tagesreisen haben sich demnach bestätigt Diese Entwicklung ist auch bei künftigen Recovery-Phasen zu erwarten und bietet Perspektiven für die Akteure in Thüringen.

Die Freizeitwirtschaft wurde von der Corona-Pandemie stark getroffen. Zwischen Januar und September 2020 sind die Besucherzahlen in Thüringen um rund 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zurückgegangen. Nach den starken Einbrüchen zwischen März und Juni setzte ab Juli langsam eine Erholung ein. Im Juli lagen die Besucherzahlen nur noch 14,3 Prozent unter dem Vorjahreswert, im August sogar nur noch 6,4 Prozent. Im September beliefen sich die Rückgänge auf 10,4 Prozent. Einige Outdoor-Kategorien wie Zoos/Tierparks oder auch Freilichtmuseen/Besucherbergwerke konnten in den Sommermonaten die Besucherzahlen des Vorjahres sogar übertreffen. Der erneute Lockdown im November wird die Einrichtungen jedoch wieder deutlich zurückwerfen. Gerade Erlebnisbäder/Thermen und Museen/Ausstellungen erzielen auch in der Nebensaison einen beträchtlichen Anteil an Besuchern.

Eine dwif-Befragung im Rahmen des Sparkassen-Tourismusbarometers im Oktober verdeutlicht, wie schwer es die Freizeiteinrichtungen haben. 18 Prozent der befragten Einrichtungen sehen die Existenz ihres Angebots durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie bedroht. 15 Prozent hatten im Oktober noch Angestellte auf Kurzarbeit gesetzt. Dieser Wert wird im November vermutlich wieder deutlich steigen. Und auch auf das Investitionsverhalten wirkt sich die Pandemie negativ aus: 53 Prozent müssen geplante Investitionen ausfallen lassen oder verschieben. Daher sollten Landes- und Bundeshilfen für Betriebe ausgeweitet und spezifiziert werden (klare Regelungen, unbürokratischer Zugang etc.).

Für Betriebe und Destinationen bedeutet das:

  • Hoher Nachfragedruck auf öffentliche Bereiche, Gastronomie und Freizeiteinrichtungen bei einer Lockerung der Corona-bedingten Einschränkungen
  • Verringerte Umsatzmöglichkeiten durch „Kapazitätseinschränkungen“ insbesondere bei Indoor-Angeboten haben weiterhin Bestand
  • Einsparpotenziale prüfen (Zulieferer, Versicherungen, Energieversorger und IT-Dienstleister etc.)
  • Abstands- und Hygienekonzepte langfristig anlegen

Tipp: Weitere Informationen zur Freizeitwirtschaft und zum Tagestourismus finden Sie im dwif-Corona-Kompass unter www.dwif.de/news-events/corona-kompass.html und im Sparkassen-Tourismusbarometer Ostdeutschland unter osv-online.de/verband/fachbereiche/tourismus/data-to-go/

In eigener Sache: Wir als Thüringer Tourismus GmbH zeigen uns solidarisch mit allen “Betroffenen” der Krise und des Lockdowns und starten in unserem sozialen Netzwerk Facebook die Gemeinschaftsaktion “Ohne euch ist’s still.”. Damit führen wir bewusst die bundesweite Aktion der Kunst- und Kulturschaffenden (“Ohne uns wird’s still.”) weiter.

 

Gastgewerbe mit hohen Einbußen und Existenzängsten

 
DEHOGA-Umfrage zur aktuellen Lage und Perspektiven der Branche

Im September stellte der DEHOGA die Ergebnisse seiner Umfrage im Rahmen einer Corona-Zwischenbilanz vor. Dabei wurden die Betriebe zur aktuellen Lage und Perspektiven des Gastgewerbes befragt. Die befragten Betriebe meldeten bundesweit für den Zeitraum März bis August 2020 Umsatzeinbußen von 55,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. In den Sommermonaten besserte sich die Lage leicht, die Umsatzverluste lagen jedoch mit 43,2 (Juli) beziehungsweise 41,8 Prozent (August) immer noch unter den Vorjahreswerten. Für das Gesamtjahr rechnen die Betriebe mit Umsatzverlusten von knapp 50 Prozent.

Bedingt durch die fehlenden Einnahmen bangt knapp die Hälfte der gastgewerblichen Unternehmer in Thüringen um ihre Existenz, bundesweit sind es sogar noch mehr (60,6 Prozent). Aus der Befragung wird klar, dass es weiteren Anstrengungen bei der Unterstützung durch die Politik bedarf: Knapp zwei Drittel der Befragten (Thüringen: 63,6 Prozent; Deutschland: 64,9 Prozent) waren der Meinung, dass die bisher von Bund und Ländern angebotenen Liquiditätshilfen und Kreditprogramme nicht ausreichten, um den Betrieb sicher durch die Krise zu führen (Anmerkung des Verfassers: die Befragung fand vor dem November-Lockdown statt).

In eigener Sache: Informationen zu Fördermöglichkeiten und Hilfestellungen für touristische Unternehmen und Institutionen werden ständig aktualisiert im Tourismusnetzwerk wie folgt bereitgestellt: Corona-Informationen und -meldungen

Blitzlicht Hotelmarkt

Ein weiterer Kurzfristindikator ist die Entwicklung auf dem Hotelmarkt. Im September 2020 verzeichnete die Hotellerie in Thüringen laut STR-Global (Schwerpunkt Stadt- und Kettenhotellerie) einen Rückgang von nur 10 Prozent bei der so wichtigen Kennzahl Erlös pro verfügbares Zimmer (RevPAR). Bundesweit lag das Minus bei 59 Prozent. Die Betriebe konnten die durchschnittliche Zimmerrate sogar um 3 Prozent steigern (Deutschland: -25 Prozent). Im Monat September fiel der RevPAR sogar um 60 % niedriger aus als im Vorjahresmonat. Hier zeigt sich einmal mehr, dass der hohe Inlands- und Leisureanteil den Thüringen-Tourismus in Krisenzeiten stabilisiert.

Blitzlicht Arbeitsmarkt

Blickt man auf die aktuellen Zahlen der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Gastgewerbe in Thüringen, so schlagen sich die Auswirkungen der Corona-Pandemie durchaus nieder: Im August 2020 registrierte die Bundesagentur für Arbeit 5,3 % weniger Beschäftigte als ein Jahr zuvor (Gesamtwirtschaft in Thüringen: -1,5 Prozent). Wie auch auf Bundesebene ist dieser Wert in Thüringen in den vergangenen Monaten relativ stabil. Sobald die Nachfrage wieder anspringt, sind dennoch eine Verschärfung des Arbeitskräftemangels und damit auch mögliche Defizite im Service oder im Angebot zu erwarten.

Tipp: Weitere Informationen zur DEHOGA-Befragung lesen Sie unter www.dehoga-bundesverband.de/presse-news/pressemitteilungen/detail/news/dehoga-pm-2027-dehoga-zieht-corona-zwischenbilanz-gastgewerbe-weiterhin-in-grosser-not/ 

 

Urlaubspläne der Deutschen für 2021 sind geprägt durch Corona

 
Tourismusorganisationen in Thüringen: Interesse an Urlaubs- und Ausflugstypen: Naturbezug, Regionalität und „kurz mal weg“ gefragt

Naturerlebnisse, Outdoor, Regionalität und lokaler Bezug, Tagesausflüge… es sind die gleichen Themen wie schon im Sommer, die nach wie vor über die Anfrager und Gäste stärker bei den Touristikern in Thüringen ankommen. Das geht aus einer Befragung lokaler und regionaler Tourismusorganisationen im Rahmen des Sparkassen-Tourismusbarometers Ostdeutschalnd hervor. Deutlich zugelegt hat die Bedeutung von Sicherheit, schon bei der Inspiration- und Informationsphase, vor Ort über Hygienekonzepte und generell auf der gesamten Reise. Das gilt es bei Kommunikation und Vertrieb zu berücksichtigen.

Reiseanalyse verdeutlicht große Bedenken bzgl. der Pandemie

Geteiltes Bild: Hohe Reiselust, gleichzeitig aber große Bedenken im Zusammenhang mit der Pandemie, das sind die Ergebnisse, die die Reiseanalyse im Rahmen einer Befragung (Befragungszeitraum 7.-22. September 2020) ermittelt hat. Im nächsten halben Jahr planen mehr als die Hälfte der Deutschen (55 Prozent) eine Reise. Gleichzeitig ist die Unsicherheit jedoch hoch: Mehr als jeder zweite Befragte hat Bedenken bezüglich der Einreisebestimmungen oder den Corona-Regeln vor Ort. Das größte Problem sehen die Deutschen darin, ob sie im Falle einer Stornierung das bereits bezahlte Geld zurückbekommen würden. Die genannten Unsicherheiten verändern das Buchungsverhalten: Die Top-3 Buchungskriterien für die Deutschen beschäftigten sich mit einer gewünschten Geld-Zurück-Garantie, großzügigen Stornobedingungen und angemessenen Hygienemaßnahmen am Reiseziel. 4 von 10 Befragten wollen weitere Entwicklungen abwarten und dann evtl. kurzfristig buchen. Diese Trends sollten Betriebe und Destinationen bei ihren Vermarktungs- und Vertriebsaktivitäten berücksichtigen.

Die Urlaubslust hat sich gegenüber der letzten Befragung im Mai 2020 positiv entwickelt. Für den Zeitraum Frühjahr/Sommer 2021 planen 68 Prozent der Deutschen einen Urlaub. Während die Befragten also für den Herbst/Winter noch verhalten und skeptisch sind, hoffen zwei Drittel der Befragten, im nächsten Sommer wieder „normal“ reisen zu können.

Tipp: Weitere Informationen zu den Ergebnissen der Reiseanalyse aus dem Zusatzmodul „Corona-Recovery“ können kostenpflichtig bei der FUR Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen e.V. bezogen werden: www.reiseana-lyse.de/wp-content/uploads/2020/07/RA2021_Werbeflyer_DE.pdf
Alternativ steht Ihnen bei Fragen zur Reiseanalyse auch die Thüringer Tourismus GmbH gern zur Verfügung.

 

Fassen wir die aktuellen Entwicklungen zusammen

2020 wird es keine „Krisen-Gewinner“ im Deutschland-Tourismus geben, lediglich weniger stark betroffene Destinationen. Zwar wirken der Leisure-Tourismus und die Inlandsmärkte stabilisierend, doch können sie die Ausfälle u. a. bei Geschäftsreisen und im Incoming-Segment nicht ausgleichen. So geht die DZT laut einer aktuellen Studie davon aus, dass das 2019er-Niveau des Incoming-Tourismus erst 2024 wieder zu erreichen sein wird. Parallel dazu hält der Trend zu einem verstärkten Kurzfristgeschäft an und wird durch den zweiten Tourismus- und Freizeit-Lockdown forciert. Die Recovery im Tagestourismus verläuft schneller und leistet einen wichtigen Beitrag für die Basisauslastung vieler Betriebe.

 

Weiterführender Artikel:

Die Zukunft des Incoming-Tourismus

Den gesamten Marktforschungsnewsletter zum Download finden Sie wie folgt:

Marktforschungsnewsletter 3 2020 Auswirkungen der Corona Pandemie auf den Tourismus in Thüringen (655.4 KiB)


Autor(in): Marktforschung
Thüringer Tourismus GmbH
E-Mail: marktforschung@thueringen-entdecken.de
Telefon: +49 361 3742239
Kategorien: Corona · Marktforschung · Statistik · Studien · Trends
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