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Abschied im Guten: ThüringenCard läuft Ende 2020 aus

1. Juli 2020
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Quelle: TTG

Nach 18 erfolgreichen Jahren verabschiedet sich die Thüringer Tourismus GmbH nun von ihrem Serviceprodukt ThüringenCard. Die elektronische Gästekarte war viele Jahre ein fester Bestandteil im touristischen Produktportfolio der Landesmarketingorganisation TTG und brachte in drei Ausführungen (24 Stunden, 3 oder 6 Tage) zuletzt mehr als 300 Tourismusanbieter aus ganz Thüringen unter einem Namen zusammen. Damit läuft auch die „kleine Schwester“ der ThüringenCard – die TouristikerCard – bis Ende des Jahres 2020 aus. Ob als Geschenk oder für den eigenen Bedarf: Die ThüringenCard ermöglichte kostenfreien Eintritt in mehr als 200 Museen, Freizeiteinrichtungen und Sehenswürdigkeiten in ganz Thüringen und war nicht nur bei Touristen ein beliebter Reisebegleiter, sondern auch bei den Thüringerinnen und Thüringern.

Erfolgreiche Sondereditionen

Besonders im Bauhausjahr 2019 lohnte sich die Sonderauflage der Gästekarte – die BauhausCard – für den Thüringen Tourismus: Rund 130.000 Gäste waren mit ihr unterwegs und besuchten neben den Thüringer Bauhausstätten auch andere Sehenswürdigkeiten wie die Wartburg, die Dornburger Schlösser oder den egapark in Erfurt. So sorgte die ThüringenCard für eine stetig wachsende Verknüpfung von Thüringens schönsten und beliebtesten Ausflugzielen – ein beigelegter Reiseführer ergänzte die Angebote mit relevanten Reiseinformationen, etwa zu Hotels oder Restaurants. Neben der BauhausCard als Sonderedition gab es die Gästekarte der Thüringer Tourismus GmbH noch als FamilienCard von 2004-2006, als ElisabethCard im Jahr 2007 und als PapstCard im Jahr 2011.

Regionale Angebote überholen landesweite Karte

Als Gästekarte für ein ganzes Bundesland galt die ThüringenCard im Jahr ihrer Einführung am 1. Dezember 2002 als Novum – insbesondere für die Thüringer Leistungsträger und Tourismusanbieter. Mit ihr konnte die Thüringer Tourismus GmbH ganz Thüringen als Reiseland bewerben und sicherstellen, jede Region und Stadt in dieser Vermarktung abzudecken. In den vergangenen Jahren aber ist es der TTG auch gelungen, diese Form der Tourismuswerbung in den meisten Regionen und Städten zu etablieren bzw. die Entwicklung vieler regionaler und städtischer Gästekarten anzustoßen. So gibt es mittlerweile eine Weimar Card, eine Erfurt Card, eine Jena Card, eine Rabattkarte für den Thüringer Wald oder eine Oberhof Card. Entwicklungen wie diese sind begrüßenswert, da sie nicht nur den Tourismus und die Identität der einzelnen Reiseregionen Thüringens stärken, sondern auch die Arbeit der DMO (Destination Management Organisationen) unterstützen. Diese langjährige Entwicklung macht eine parallellaufende, landesweite Karte letztendlich redundant und damit für viele Partner entbehrlich.

Herzlichen Dank an unsere Partner

Die Thüringer Tourismus GmbH bedankt sich herzlich bei allen Partnern der ThüringenCard für die jahrelange, erfolgreiche Zusammenarbeit. Als erste Gästekarte ihrer Art in Thüringen hat die ThüringenCard entscheidende Weichen im hiesigen Tourismus gestellt und wird bei der TTG und sicher auch bei vielen Anwendern in guter Erinnerung bleiben.

Ihr Ansprechpartner
Thüringer Tourismus GmbH
Detlef Klinge
Tel: + 49 361 3742215
d.klinge@thueringen-entdecken.de


Autorin: Kathrin Meier
Thüringer Tourismus GmbH
Kompetenzzentrum Tourismus 4.0
E-Mail: k.meier@thueringen-entdecken.de
Telefon: + 49 361 3742209
Telefax: + 49 361 3742299
Kategorien: Produktentwicklung · ThüringenCard · TTG
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2 Kommentare

Kommentare




  1. Symelka sagt:

    Schade, dass es die Thüringen-Card nicht mehr gibt. Wir waren viele Jahre im Frühsommer mit der Schwarzwaldcard unterwegs und haben so viele schöne Ecken gefunden, die wir ohne die Angebote auf der SWC sicher nicht besucht hätten. Durch Zufall sind wir auf die Thüringencard aufmerksam geworden und haben einen Abstecher in unser anderes Nachbarbundesland ( wir sind aus dem Allgäu/ Bayern) gewagt. Wir waren so positiv überrascht, vor Allem von den kleinen, ländlichen Bereichen, dass wir mittlerweile schon 3 mal in Thüringen waren. Schade, dass gerade die ländlichen Räume außen vor sind. Nach Weimar fährt doch fast jeder mal hin, nicht aber das Umland. Vielleicht merkt der Tourismusverband, dass die ländlichen Bereiche auch spezielle, überregionale Werbung brauchen können, wir würden es begrüßen. Gerade zu Zeiten, in denen der Wohnmobiltourismus boomt. Liebe Grüße aus Scheidegg, Ralf und Petra Symelka

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