Eröffnung Erlebnisort „Bach in Weimar“

30. September 2019
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Multimediale Inszenierung zu Johann Sebastian Bachs Leben und Wirken / Vorbereitung auf touristisches Themenjahr „Musikland Thüringen 2020“

Mit dem neu geschaffenen Erlebnisort „Bach in Weimar“ gibt es ab sofort eine multimediale Ausstellung, über die wichtigen Lebensjahre des Musikers Johann Sebastian Bach in Weimar. Pünktlich zum bevorstehenden touristischen Themenjahr „Musikland Thüringen 2020“ werden Gäste ab sofort in der Bastille des Stadtschlosses in Bachs Welt und das frühneuzeitliche Weimar entführt.

„Mit der neuen audiovisuellen Ausstellung wird die Bastille Weimar zum Leben erweckt. Die Raumkonstruktion aus Wandgrafik, Infotafeln und Medienfläche informiert die Besucher nicht nur, sondern lässt sie in den Ort eintauchen, wo Bach wichtige seiner Werke komponierte“, umreißt Wirtschaftsstaatssekretärin Valentina Kerst das Projekt. Die Eröffnung des Erlebnisorts „Bach in Weimar“, für den etwa 65.000 Euro aufgewendet wurden, stelle einen weiteren Höhepunkt im infrastrukturellen Ausbau des „Bachlands Thüringen“ dar. Das Projekt sei damit auch einer der Attraktionen im Themenjahr „Musikland Thüringen 2020“.

Mit dem vom Wirtschaftsministerium im Rahmen des Tourismusbudgets finanzierten Projekt „Bach in Thüringen entdecken“ schafft die weimar GmbH gemeinsam mit dem Stadtmarketing Arnstadt attraktive Bach-Erlebnisorte, an denen sie Leben und Werk Johann Sebastian Bachs erfahren können. Die neue Präsentation in den Räumen der Bastille, die von der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten zur Verfügung gestellt werden, steht bewusst als Gegensatz zum unsanierten Umfeld. Eine raumgreifende Wandgrafik, ein Bildschirm sowie illustrierte Texttafeln bilden verschiedene Informationsebenen. Das Gesamtensemble umrundet ein Wandpanorama, das den Blick auf authentische Bach-Stätten in Weimar ermöglicht, darunter Bachs ehemaliges Wohnhaus am Markt 16 oder seinen Arbeitsplatz im Stadtschloss mitsamt der seit 1774 zerstörten Schlosskapelle „Himmelsburg“. Die Illustrationen erinnern an Tintenzeichnungen und versetzen die Besucher in Bachs Welt. Interagieren die Besucher, verändert sich die Musik und die Illustrationen erwachen zum Leben. Thematisiert werden unter anderem Bachs umfangreiche Tätigkeiten am Weimarer Hof, sein Aufstieg vom Hoforganisten zum Konzertmeister, das turbulente Leben in einer kinderreichen Familie, die sozialen Kontakte innerhalb Weimars sowie Bachs Entscheidung für den Aufbruch nach Köthen und der damit verbundene Arrest in der Bastille.

„Unterschiedlichste Zielgruppen sollen erreicht werden: Bach-Kenner, Zufallspassanten, Neugierige – die Inszenierung ist daher auf eine breite Zielgruppe ausgerichtet. Verschiedene Einstiegspunkte und Erzählebenen nehmen Rücksicht auf den jeweiligen Wissensstand. Dabei funktioniert die neue Inszenierung sowohl als Individualerlebnis, ergänzt allerdings auch die Gruppenangebote der Tourist Information Weimar“, unterstreicht Ulrike Köppel, Geschäftsführerin der weimar GmbH. Die Bastille steht den Besuchern ohne Voranmeldung Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr offen.

Im Rahmen des Projekts „Bach in Thüringen entdecken“ werden bis Ende des Jahres noch die neu konzipierte Bach-Ausstellung im Schlossmuseum Arnstadt sowie Stationen in Ohrdruf, Eisenach und Altenburg eröffnet. Die Stadt Mühlhausen erhielt bereits im Mai multimediale Erlebnisstationen in der Alten Kanzlei und der Divi-Blasii-Kirche. Das durch das „Thüringer Tourismusbudget“ finanzierte Projekt hat sich zum Ziel gesetzt, das Leben Bachs und seine Musik durch multimediale Erlebnisstationen besser greifbar zu machen. Ergänzend wurden ein gemeinsamer Markenauftritt, eine ausführliche Bach-Broschüre sowie die Webseite verwirklicht. Weitere Informationen dazu unter www.bach-thueringen.de.

Öffnungszeiten Erlebnisort „Bach in Weimar“
Dienstag bis Sonntag 10-17 Uhr
Eintritt frei

Ihr Ansprechpartner:
Uta Kühne
weimar GmbH / Presse
Tel. 03643 745 805
presse@weimar.de


Autor(in): Friederike Heller
Verein Städtetourismus in Thüringen
Geschäftsstelle Verein Städtetourismus in Thüringen e.V.
E-Mail: verein@thueringer-staedte.de
Telefon: +49 3643 745314
Telefax: +49 3643 745333
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