5. Februar 2018

Auf die Qualität kommt es an!

Wie macht man Regionalität schmackhaft?  Wie wird Regionalität definiert und ihr Stellenwert eingeschätzt?
Ergebnisse zu diesen Fragen präsentiert das Aktionsprogramm Geschmackstage Deutschland e.V. Gemeinsam engagieren sich Gastronomie, landwirtschaftliche und gärtnerische Betriebe, Erzeuger und Vermarkter handwerklich hergestellter regionaler Lebensmittel, Kitas, Schulen, Kantinen und viele mehr für eine neue Ess- und Genusskultur in Deutschland.

Zwei Studien zum Thema

Die erste Geschmackstagestudie befasst sich mit der eingangs erwähnten Frage: Wie macht man Regionalität schmackhaft– und liefert wichtige Erkenntnisse, die zur Optimierung von Konzepten und Aktivitäten zur Vermarktung regionaler Lebensmittel beitragen können. Als wichtigster Vertriebskanal für die Vermarktung wird bei den Befragten der direkte Vertrieb ab Werk oder Hofladen eingestuft. 

Die zweite Studie stellt die Frage: Schmeckt die Region? Die Studie zeigt, dass “regional” allein nicht ausreicht, um potentielle Kunden zu überzeugen. Qualitätsargumente wie beispielsweise Frische, Geschmack und Umweltnutzen wurden deutlich höher bewertet als pure Regionalität. Fazit der Studie: Wer regionale Lebensmittel erfolgreich vermarkten will, darf keine Abstriche auch bei anderen Qualitätsmerkmalen machen. Es besteht ansonsten die Gefahr, dass “Regionalität” als Qualitätsargument entwertet wird.

 




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Autor

Kristin Behlert
Thüringer Tourismus GmbH