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Gastronomie: neue App verspricht Abhilfe gegen Allergie oder Unverträglichkeit

1. Februar 2018
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Bei jedem Restaurantbesuch wird die Speisekarte überprüft und dabei festgestellt, dass fast jedes Essen einen Bestandteil enthält, der nicht vertragen wird. Wie vielen Menschen erging es bisher auch Heike Bähr so. Die Lösung verspricht die von der Duisburgerin entwickelte App “Coded Food”.

Nach einem Besuch im Sternerestaurant in Ischgl verbrachte sie die Nacht im Krankenhaus. Bähr verträgt weder Milcheiweiß noch Gluten. Dass ihr Essen diese Stoffe enthält, hatte man ihr im Restaurant nicht sagen können.

Dann kam ihr der Gedanke: wenn es technisch möglich ist, in Internetshops Filter nach Farbe, Größe, Material etc. setzen zu können, warum sollte das nicht auch mit Restaurants möglich sein? Also suchte sich die Diplompädagogin Hilfe bei Softwareentwicklern und entwarf die App „Coded Food“.

Alle Allergene in der Speisekarte

Teilnehmende Restaurants können ihre Speisekarte samt enthaltener Allergene hochladen. Die User haben so die Möglichkeit, ihr Lieblingsessen ohne Angst vor späteren allergischen Schocks zu suchen und dann in das Restaurant zu fahren, das es ihnen anbietet.

Derzeit ist die App nur auf die Stadt Duisburg beschränkt und noch umsonst. In einer erweiterten Version soll sie später etwa 2,99 Euro kosten. Verfügbar unter www.codedfood.com oder im App-Store.


Autorin: Michaela Tischer
Thüringer Tourismus GmbH
Strategische Produktentwicklung | Innovation & Vernetzung
E-Mail: m.tischer@thueringen-entdecken.de
Telefon: +49 361 3742 247
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Kategorien: Gastgewerbe · Kulinarik · TTG
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