26. April 2016

Winter – der kein richtiger Winter war.

Auswertung der Wintersaison 2015/2016 des Regionalverbundes Thüringer Wald e.V.

Bereits Ende Oktober blinzelte der Winter uns schon einmal zu. Als dann Ende November erneut Schnee fiel, hofften alle Winterfreunde noch auf eine gute Saison 2015/2016. Leider wurden die Hoffnungen nicht erfüllt.

Aus Sicht der Meteorologen (Deutscher Wetterdienst DWD) war der Winter 2015/2016 einer der wärmsten seit Beginn der Temperaturaufzeichnungen. Laut Thüringer Landesanstalt für Umwelt und Geologie der dritte überdurchschnittlich warme Winter in Folge. Die Durchschnittstemperatur in Deutschland lag bei 3,6°C, damit zählt dieser Winter zu den vier wärmsten Winterquartalen der letzten 135 Jahre, neben 2006/2007, 1989/90 und 1974/75. Der wärmste Wintermonat war der Dezember mit 6,0 °C Mitteltemperatur. Damit war der Dezember 2015 der wärmste Dezember seit Wetteraufzeichnung.

Erst Anfang Januar konnte man wirklich von Winter reden. So entwickelte sich der Monat Januar auch zum Wintersportmonat der Saison. Die maximale Schneehöhe von 56 cm wurde am 23.01.2016 erreicht.

Im Vergleich zum Vorjahr waren die Liftbetreiber und Wintersportorte mit der Wintersaison wieder unzufriedener. 92 % der 35 Befragten gaben an unzufrieden mit dem Ergebnis der Saison zu sein.

Die Informationskanäle des Schneetelefons, wie die kostenfreie Servicenummer 0800-72 36 488, die Internetseiten www.thueringer-wald.com, die SchneeApp und die Facebook Fanseite konnten dennoch gute Ergebnisse erzielen.

In Summe war die Wintersaison 2015/2016 eine eher schlechte Saison.
Das Schnee-Team des Regionalverbunds Thüringer Wald blickt wie immer optimistisch in die nächste Saison und bedankt sich bei allen Akteuren für die gute Zusammenarbeit.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:
Frau Christin Löffel – Sporttourismus
Tel.: +49 3682 4776917
loeffel@thueringer-wald.com




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Autor

Katrin Bratner
Regionalverbund Thüringer Wald e.V.